Der «Bund» lebt
| Von Artur Vogel um 18:30 | [ «Bund intern» ] |
Seit Jahren ist der «Bund» totgesagt worden. Und seit Jahren hat er immer wieder bewiesen, dass er in der Lage ist, auch unter prekären Bedingungen beachtliche publizistische Leistungen zu erbringen.
Die Redaktion, eigentlich zu klein für eine Zeitung, die in den oberen Ligen mitspielen will, hat gelegentlich dem Prinzip der Selbstausbeutung gehuldigt; Kolleginnen und Kollegen haben sich weit über das übliche Mass hinaus engagiert; viele agieren am Rand ihrer Leistungsfähigkeit.
So ist der «Bund» zu einer 158 Jahre alten Pressegeschichte geworden – aber nur in kleinerem Mass zur Erfolgsgeschichte. Zwar sind auch unsere Leserinnen und Leser überdurchschnittlich interessiert; das kann man den überquellenden Leser-Briefkästen und den heftigen Diskussionen auf unserer Webseite entnehmen.
Aber so sehr sich die Leserinnen und Leser einbringen mögen: Es sind ihrer zu wenige, um dem «Bund» die notwendigen Mittel für die autonome Weiterexistenz zur Verfügung zu stellen. Könnten wir 10'000, 15'000 Abonnemente mehr an die Bernerinnen und Berner bringen, hätten wir keine wirtschaftlichen Sorgen. So aber navigiert der «Bund» seit Jahren in der Verlustzone, wenn auch in jüngster Zeit nur noch knapp.
Für die Tamedia, zu der die Espace Media und damit der «Bund» seit 2007 gehören, wäre es ein leichtes gewesen, unsere Zeitung einzustellen und dafür zum Beispiel die Finanzkrise vorzuschieben. Sie hat sich für einen schwierigeren Weg entschieden, der es jedoch im besten Fall möglich machen wird, das «Bund»-Experiment weiterzuführen. Dann nämlich, wenn sich eine sinnvolle publizistische Kooperation mit dem «Tages-Anzeiger» erarbeiten lässt, um mit geringeren Kosten eine noch bessere Zeitung zu machen.
Auch die andere Option, die Fusion der beiden Redaktionen auf dem Platz Bern, böte Chancen für Verbesserungen. Auch in diesem Fall würde der «Bund» nicht verschwinden: Wichtige Teile seiner DNA würden in der neuen Zeitung überleben.
Eine einzige, qualitätsbewusste Tageszeitung im Raum Bern – unter welchem Namen auch immer – könnte zudem zu einer starken Stimme für die Region werden.
Wir zählen, liebe Leserin, lieber Leser, auf Ihr Interesse und Ihre Solidarität. Sie werden in einigen Monaten so oder so eine neue, hoffentlich bessere und mit mehr Mitteln ausgestattete Zeitung in den Händen halten. Wir werden mit dem gleichen Enthusiasmus am neuen «Bund» weiterarbeiten, mit dem wir den alten «Bund» machen.
Die Redaktion, eigentlich zu klein für eine Zeitung, die in den oberen Ligen mitspielen will, hat gelegentlich dem Prinzip der Selbstausbeutung gehuldigt; Kolleginnen und Kollegen haben sich weit über das übliche Mass hinaus engagiert; viele agieren am Rand ihrer Leistungsfähigkeit.
So ist der «Bund» zu einer 158 Jahre alten Pressegeschichte geworden – aber nur in kleinerem Mass zur Erfolgsgeschichte. Zwar sind auch unsere Leserinnen und Leser überdurchschnittlich interessiert; das kann man den überquellenden Leser-Briefkästen und den heftigen Diskussionen auf unserer Webseite entnehmen.
Aber so sehr sich die Leserinnen und Leser einbringen mögen: Es sind ihrer zu wenige, um dem «Bund» die notwendigen Mittel für die autonome Weiterexistenz zur Verfügung zu stellen. Könnten wir 10'000, 15'000 Abonnemente mehr an die Bernerinnen und Berner bringen, hätten wir keine wirtschaftlichen Sorgen. So aber navigiert der «Bund» seit Jahren in der Verlustzone, wenn auch in jüngster Zeit nur noch knapp.
Für die Tamedia, zu der die Espace Media und damit der «Bund» seit 2007 gehören, wäre es ein leichtes gewesen, unsere Zeitung einzustellen und dafür zum Beispiel die Finanzkrise vorzuschieben. Sie hat sich für einen schwierigeren Weg entschieden, der es jedoch im besten Fall möglich machen wird, das «Bund»-Experiment weiterzuführen. Dann nämlich, wenn sich eine sinnvolle publizistische Kooperation mit dem «Tages-Anzeiger» erarbeiten lässt, um mit geringeren Kosten eine noch bessere Zeitung zu machen.
Auch die andere Option, die Fusion der beiden Redaktionen auf dem Platz Bern, böte Chancen für Verbesserungen. Auch in diesem Fall würde der «Bund» nicht verschwinden: Wichtige Teile seiner DNA würden in der neuen Zeitung überleben.
Eine einzige, qualitätsbewusste Tageszeitung im Raum Bern – unter welchem Namen auch immer – könnte zudem zu einer starken Stimme für die Region werden.
Wir zählen, liebe Leserin, lieber Leser, auf Ihr Interesse und Ihre Solidarität. Sie werden in einigen Monaten so oder so eine neue, hoffentlich bessere und mit mehr Mitteln ausgestattete Zeitung in den Händen halten. Wir werden mit dem gleichen Enthusiasmus am neuen «Bund» weiterarbeiten, mit dem wir den alten «Bund» machen.
Kommentare
Optimist
2008-12-01 20:34:30
Der «Bund» lebt
Er zuckt zumindest noch.
2008-12-01 20:34:30
Der «Bund» lebt
Er zuckt zumindest noch.
e.mark
-
e.mark [at] gmx.ch
2008-12-01 22:13:00
Nun scheint also doch wahr zu werden, was von den Verantwortlichen immer negiert wurde. Nachdem die NZZ ihre Beteiligung am "Bund" abgestossen hatte, wurde immer wieder beteuert, man wolle zwei unabhängige Tageszeitungen auf dem Berner Platz. Schon damals war ich skeptisch, denn ein ähnliches Spiel wurde seinerzeit auch im Kanton Luzern gespielt. Resultat: an Stelle der traditionsreichen LNN trat nach der Fusion mit der "Luzerner Zeitung" die "Neue Luzerner Zeitung", oder wie ich immer zu sagen pflege, der Zentralschweizer "Blick", der in erster Linie durch grossformatige Bilder und durch ein journalistisches Niveau auf Tauchgang von sich reden macht.
Ich kenne einige Personen aus dem Kanton Luzern, die wie ich den "Bund" abonniert haben, weil wir dessen Qualitäten schätzen (ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Redaktion). Falls die Zusammenarbeit mit der BZ zustande kommt und falls die BZ ähnlich wie bei der Fusion LZ und LNN das Zepter übernimmt, dann glaube ich allerdings kaum, dass diese Abos aufrechterhalten werden. "Bund"-Leser und -Leserinnen, so wage ich mal zu behaupten, erwarten Qualität und keinen Soft-Boulevard-Jornalismus, wie wir ihn hier in der Zentralschweiz seit 1996 haben. Ich hoffe, dass diese Überlegungen in die Verhandlungen einfliessen.
2008-12-01 22:13:00
Nun scheint also doch wahr zu werden, was von den Verantwortlichen immer negiert wurde. Nachdem die NZZ ihre Beteiligung am "Bund" abgestossen hatte, wurde immer wieder beteuert, man wolle zwei unabhängige Tageszeitungen auf dem Berner Platz. Schon damals war ich skeptisch, denn ein ähnliches Spiel wurde seinerzeit auch im Kanton Luzern gespielt. Resultat: an Stelle der traditionsreichen LNN trat nach der Fusion mit der "Luzerner Zeitung" die "Neue Luzerner Zeitung", oder wie ich immer zu sagen pflege, der Zentralschweizer "Blick", der in erster Linie durch grossformatige Bilder und durch ein journalistisches Niveau auf Tauchgang von sich reden macht.
Ich kenne einige Personen aus dem Kanton Luzern, die wie ich den "Bund" abonniert haben, weil wir dessen Qualitäten schätzen (ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Redaktion). Falls die Zusammenarbeit mit der BZ zustande kommt und falls die BZ ähnlich wie bei der Fusion LZ und LNN das Zepter übernimmt, dann glaube ich allerdings kaum, dass diese Abos aufrechterhalten werden. "Bund"-Leser und -Leserinnen, so wage ich mal zu behaupten, erwarten Qualität und keinen Soft-Boulevard-Jornalismus, wie wir ihn hier in der Zentralschweiz seit 1996 haben. Ich hoffe, dass diese Überlegungen in die Verhandlungen einfliessen.
artur.vogel
2008-12-01 22:25:31
@ e.mark
Da ich selber bei den LNN meine ersten journalistischen Gehversuche getätigt habe, kenne ich die Luzerner Verhältnisse bestens. Dass es in Bern nicht so herauskommt wie in der Zentralschweiz, dafür werde ich mich mit allen Mitteln einsetzen. Danke übrigens für die Komplimente.
@ Optimist
Und wie er zuckt!
2008-12-01 22:25:31
@ e.mark
Da ich selber bei den LNN meine ersten journalistischen Gehversuche getätigt habe, kenne ich die Luzerner Verhältnisse bestens. Dass es in Bern nicht so herauskommt wie in der Zentralschweiz, dafür werde ich mich mit allen Mitteln einsetzen. Danke übrigens für die Komplimente.
@ Optimist
Und wie er zuckt!
Brockhaus
-
brockhaus [at] bluewin.ch
2008-12-01 23:36:20
Ich bin nicht wirklich überzeugt von beiden Lösungen. Mir gefällt der Bund wie er heute ist. Samstagsinterview, Kleiner Bund, Gary Larson, Feuilleton (wo in der Schweiz wird der Kulturteil noch so schön bezeichnet?), Stadt- und Kantonsteil, uns vieles mehr das den Bund für mich die letzten über 20 Jahre zum täglichen Begleiter machte. Schon der Verlust des Sportteils war ein unglaubliches Ärgernis, aber dank dem Kompetenten Fachblog nebenan noch einigermassen erträglich. Jede weitere Verstümmlung und Mutation werde ich wohl nicht mehr erleben wollen.
Dennoch wünsche ich alles gute für die Zukunft. Ich werde halt nun eine andere Lektüre suchen müssen die ähnlich gut zum Frühstück passt wie das der Bund bis anhin tat.
2008-12-01 23:36:20
Ich bin nicht wirklich überzeugt von beiden Lösungen. Mir gefällt der Bund wie er heute ist. Samstagsinterview, Kleiner Bund, Gary Larson, Feuilleton (wo in der Schweiz wird der Kulturteil noch so schön bezeichnet?), Stadt- und Kantonsteil, uns vieles mehr das den Bund für mich die letzten über 20 Jahre zum täglichen Begleiter machte. Schon der Verlust des Sportteils war ein unglaubliches Ärgernis, aber dank dem Kompetenten Fachblog nebenan noch einigermassen erträglich. Jede weitere Verstümmlung und Mutation werde ich wohl nicht mehr erleben wollen.
Dennoch wünsche ich alles gute für die Zukunft. Ich werde halt nun eine andere Lektüre suchen müssen die ähnlich gut zum Frühstück passt wie das der Bund bis anhin tat.
Manuel C. Widmer
-
mcw [at] bluewin.ch
2008-12-02 07:23:44
Haben Sie sie auch noch in den Ohren, die Aussage, dass Bund udn BZ unter einem Dach kein Präjudiz seinen und eine Fusion nicht in Frage komme? Schon damals hiess es: Wer's glaubt bekommt einen Taler. Zum Glück habe ich nicht auf deisen Taler gebaut... Warum nur trifft es immer die qualitativ guten, kritischen Zeitungen? Warum nicht die BZ mit dem Bund fusionieren? Tja, wir Leser/innen verstehen halt nichts von Medienpolitik und den grossen Zusammenhängen. SDchön blöd für uns ;-)
2008-12-02 07:23:44
Haben Sie sie auch noch in den Ohren, die Aussage, dass Bund udn BZ unter einem Dach kein Präjudiz seinen und eine Fusion nicht in Frage komme? Schon damals hiess es: Wer's glaubt bekommt einen Taler. Zum Glück habe ich nicht auf deisen Taler gebaut... Warum nur trifft es immer die qualitativ guten, kritischen Zeitungen? Warum nicht die BZ mit dem Bund fusionieren? Tja, wir Leser/innen verstehen halt nichts von Medienpolitik und den grossen Zusammenhängen. SDchön blöd für uns ;-)
alf
-
caritas [at] gmx.net
2008-12-02 07:24:33
Der Bund ist zur staatsnahen Nachbeterin von Allgemeinplätzen geworden. Das interessiert niemanden. Kritischer Journalismus muss heute auch kritisch gegenüber Exekutive und Verwaltung sein. Könnte es sein, dass zu viele SP-Leute in der Redaktion sitzen? Der Wirtschaftsteil ist zudem zu Agenturlastig und zu wenig Nahe am Wirtschaftsstandort Bern. Fazit: Den Bund braucht es nicht mehr, darum wird er leider verschwinden.
2008-12-02 07:24:33
Der Bund ist zur staatsnahen Nachbeterin von Allgemeinplätzen geworden. Das interessiert niemanden. Kritischer Journalismus muss heute auch kritisch gegenüber Exekutive und Verwaltung sein. Könnte es sein, dass zu viele SP-Leute in der Redaktion sitzen? Der Wirtschaftsteil ist zudem zu Agenturlastig und zu wenig Nahe am Wirtschaftsstandort Bern. Fazit: Den Bund braucht es nicht mehr, darum wird er leider verschwinden.
Christopoh
-
chris.krebs [at] bluewin.ch
2008-12-02 08:25:29
Sie versprühen Optimismus, lieber Herr Vogel! Die Reaktionen zeigen es und bestätigen, was ich vor Jahren sagte.
Seien Sie ehrlich und lassen Sie den Bund
jetzt sterben. Das ist sehr traurig - für
alle, denen die Qualität und der tägliche Genuss des "Bund" wichtig waren.
Wir, alle dann ehemaligen Bund-Leser, werden dann wählen können/müssen zwischen
NZZ, Tagi oder letzlich Blick.
Wer nichts unternimmt, hat künftig die BZ
im Briefkasten. Ziel erreicht Espace Group!
2008-12-02 08:25:29
Sie versprühen Optimismus, lieber Herr Vogel! Die Reaktionen zeigen es und bestätigen, was ich vor Jahren sagte.
Seien Sie ehrlich und lassen Sie den Bund
jetzt sterben. Das ist sehr traurig - für
alle, denen die Qualität und der tägliche Genuss des "Bund" wichtig waren.
Wir, alle dann ehemaligen Bund-Leser, werden dann wählen können/müssen zwischen
NZZ, Tagi oder letzlich Blick.
Wer nichts unternimmt, hat künftig die BZ
im Briefkasten. Ziel erreicht Espace Group!
Stefan E.
2008-12-02 08:51:37
Eine einzige, qualitätsbewusste Tageszeitung im Raum Bern – unter welchem Namen auch immer – könnte zudem zu einer starken Stimme für die Region werden.
Genau diese Aussage sollte doch auch Ihnen Sorgen machen. Ich als Bund Abonnent will nicht eine Stimme für die Region (ob diese dann stark ist...), ich will auseinandersetzung.
Das bereits Teile von der BZ übernommen wurden ist schon schade genug, nun aber nur noch das Revolverblatt BZ zu haben ist keine Alternative für mich. Eine leise Hoffnung wäre, dass die Kooperation mit dem Tagi gemacht wird.
Schade, dass nur noch Bildli zählen und niemand mehr lesen will.
In dem Sinn, kämpfen Sie weiter für den Bund, wenn ich als Leser irgendwie behilflich sein kann bin ich das gerne.
BZ im Briefkasten - ohne mich!
2008-12-02 08:51:37
Eine einzige, qualitätsbewusste Tageszeitung im Raum Bern – unter welchem Namen auch immer – könnte zudem zu einer starken Stimme für die Region werden.
Genau diese Aussage sollte doch auch Ihnen Sorgen machen. Ich als Bund Abonnent will nicht eine Stimme für die Region (ob diese dann stark ist...), ich will auseinandersetzung.
Das bereits Teile von der BZ übernommen wurden ist schon schade genug, nun aber nur noch das Revolverblatt BZ zu haben ist keine Alternative für mich. Eine leise Hoffnung wäre, dass die Kooperation mit dem Tagi gemacht wird.
Schade, dass nur noch Bildli zählen und niemand mehr lesen will.
In dem Sinn, kämpfen Sie weiter für den Bund, wenn ich als Leser irgendwie behilflich sein kann bin ich das gerne.
BZ im Briefkasten - ohne mich!
Urs Heinz Aerni
-
ursaerni [at] web.de
-
http://www.zuerilitteraire.ch
2008-12-02 10:05:19
Würde der BUND bestehen bleiben und sich Richtung Feuilleton mit einer Textlastigkeit von den anderen Blättern abheben, so würde es wohl ein Nischenpublikum treffen, das bereit wäre, so eine Zeitung zu unterstützen und zu abonnieren.
Während alle Zeitungen sich immer ähnlicher sehen, wäre eine Bundesstadt-Zeitung für Leserinnen und Leser, die mehr an Inhalten interessiert sind als an Bildern, die richtige Alternative; mit Chancen.
Und wenn schon eine redaktionelle Zusammenlegung vonnöten ist, dann bitte mit dem TAGES-ANZEIGER. Bern braucht unbedingt zwei Blätter mit unterschiedlichen Profilen.
Viel Mut für die nächsten Entscheidungen wünscht ein Leser in Zürich:
Urs Heinz Aerni
2008-12-02 10:05:19
Würde der BUND bestehen bleiben und sich Richtung Feuilleton mit einer Textlastigkeit von den anderen Blättern abheben, so würde es wohl ein Nischenpublikum treffen, das bereit wäre, so eine Zeitung zu unterstützen und zu abonnieren.
Während alle Zeitungen sich immer ähnlicher sehen, wäre eine Bundesstadt-Zeitung für Leserinnen und Leser, die mehr an Inhalten interessiert sind als an Bildern, die richtige Alternative; mit Chancen.
Und wenn schon eine redaktionelle Zusammenlegung vonnöten ist, dann bitte mit dem TAGES-ANZEIGER. Bern braucht unbedingt zwei Blätter mit unterschiedlichen Profilen.
Viel Mut für die nächsten Entscheidungen wünscht ein Leser in Zürich:
Urs Heinz Aerni
Verena Rüegg
-
rueegg-bdv [at] zapp.ch
2008-12-02 10:29:59
Nein, wir haben nicht von der BZ zum Bund gewechselt, um einen redaktionellen und journalistischen Rückfall zu erleben. Wenn Du es allein nicht mehr schaffst, lieber Bund, dann lasse Dich halt dem Tagi beilegen; aber behalte möglichst viele Deiner Mitarbeiter/innen. Und bleib Deinem Niveau treu.
2008-12-02 10:29:59
Nein, wir haben nicht von der BZ zum Bund gewechselt, um einen redaktionellen und journalistischen Rückfall zu erleben. Wenn Du es allein nicht mehr schaffst, lieber Bund, dann lasse Dich halt dem Tagi beilegen; aber behalte möglichst viele Deiner Mitarbeiter/innen. Und bleib Deinem Niveau treu.
marcel wirth
-
mwirth [at] bewegungsmelder.ch
2008-12-02 10:32:29
Man konnte es erahnen, wollte es aber nicht wahrhaben. Die Vorstellung, "meine" Zeitung dereinst nicht mehr jeden Tag im Briefkasten zu haben, betrübt mich. Es ist gesellschaftlich gesehen bedenklich, aber nicht weiter verwunderlich, dass seichte Häppchen lieber konsumiert werden, als qualitativ ansprechender Journalismus. In Zeiten, wo halbe Wälder für Gratis-Blätter abgeholzt werden, hat es offenbar nicht einmal mehr in der Hauptstadt Platz für eine Zeitung, die gewisse Ansprüche an sich und seine Leser stellt.
Es spricht für die berufliche Ethik der Bund-Redaktion, dass es trotz widrigen Umständen und laufenden Einsparungen immer noch gelingt, eine Zeitung zu machen, die zu lesen es sich lohnt. Davor ziehe ich meinen imaginären Hut.
Es ist zu hoffen, dass es zu einer Lösung mit dem Tagi kommt, denn die BZ will ich mir beim besten Willen nicht antun.
2008-12-02 10:32:29
Man konnte es erahnen, wollte es aber nicht wahrhaben. Die Vorstellung, "meine" Zeitung dereinst nicht mehr jeden Tag im Briefkasten zu haben, betrübt mich. Es ist gesellschaftlich gesehen bedenklich, aber nicht weiter verwunderlich, dass seichte Häppchen lieber konsumiert werden, als qualitativ ansprechender Journalismus. In Zeiten, wo halbe Wälder für Gratis-Blätter abgeholzt werden, hat es offenbar nicht einmal mehr in der Hauptstadt Platz für eine Zeitung, die gewisse Ansprüche an sich und seine Leser stellt.
Es spricht für die berufliche Ethik der Bund-Redaktion, dass es trotz widrigen Umständen und laufenden Einsparungen immer noch gelingt, eine Zeitung zu machen, die zu lesen es sich lohnt. Davor ziehe ich meinen imaginären Hut.
Es ist zu hoffen, dass es zu einer Lösung mit dem Tagi kommt, denn die BZ will ich mir beim besten Willen nicht antun.
Don Alphonso
-
donalphonso [at] gmail.com
-
http://rebellmarkt.blogger.de
2008-12-02 11:15:07
ich versuche es mal freundlich zu sagen: Auf seiner Startseite hat es ihre Zeitung für nötig befunden, für diese Blogs mit einem Bild zu werben, das nichts anderes ist, als das Cover des von mir herausgegebenen Blogs!-Buches - und zwar abgeschnitten, und ohne zu fragen, ob ich das möchte. Das ist eindeutig eine Urheberrechtsverletzung, und nachdem in diesem Cover ein Haufen Arbeit steckt, bin ich von diesem Klau nicht wirklich begeistert. Es ist nicht das erste Mal, dass es passiert, und normalerweise beantworte ich sowas mit einer Rechnung - aber nachdem es Ihnen gerade nicht so gut geht, wäre ich schon zufrieden, wenn Sie sich ein anderes Bild selbst schnitzen würden.
2008-12-02 11:15:07
ich versuche es mal freundlich zu sagen: Auf seiner Startseite hat es ihre Zeitung für nötig befunden, für diese Blogs mit einem Bild zu werben, das nichts anderes ist, als das Cover des von mir herausgegebenen Blogs!-Buches - und zwar abgeschnitten, und ohne zu fragen, ob ich das möchte. Das ist eindeutig eine Urheberrechtsverletzung, und nachdem in diesem Cover ein Haufen Arbeit steckt, bin ich von diesem Klau nicht wirklich begeistert. Es ist nicht das erste Mal, dass es passiert, und normalerweise beantworte ich sowas mit einer Rechnung - aber nachdem es Ihnen gerade nicht so gut geht, wäre ich schon zufrieden, wenn Sie sich ein anderes Bild selbst schnitzen würden.
R. Nobs
2008-12-02 12:39:32
Irgendwie habe ich es auch geahnt. Als die Bund Redaktion ins Gebäude der BZ am Dammweg umgezogen ist, sah ich bereits deutlich die Schaufel am Grab des Bundes. Gerne würde ich den Bund weiterhin als unabhängige Zeitung weiterlesen (mal abgesehen vom Sportteil), aber das ist ja jetzt nur noch ein Wunschtraum.
Ich favorisiere klar die Bund-Kooperation mit dem Tagi. Hände weg von der BZ. Es lebe der Tagi!!
2008-12-02 12:39:32
Irgendwie habe ich es auch geahnt. Als die Bund Redaktion ins Gebäude der BZ am Dammweg umgezogen ist, sah ich bereits deutlich die Schaufel am Grab des Bundes. Gerne würde ich den Bund weiterhin als unabhängige Zeitung weiterlesen (mal abgesehen vom Sportteil), aber das ist ja jetzt nur noch ein Wunschtraum.
Ich favorisiere klar die Bund-Kooperation mit dem Tagi. Hände weg von der BZ. Es lebe der Tagi!!
Drummer
2008-12-02 13:08:31
...Qualität wird reduziert, Leser bleiben weg, es muss gespart werden. Qualität wird reduziert, Leser bleiben weg, Inserate bleiben aus, es muss gespart werden. Qualität wird reduziert, Leser bleiben weg, Inserate bleiben aus, es muss gespart werden. Qualität wird reduziert, Chefredaktor ist optimistisch, Leser bleiben weg, Inserate bleiben aus, es muss gespart werden. Qualität wird reduziert...
2008-12-02 13:08:31
...Qualität wird reduziert, Leser bleiben weg, es muss gespart werden. Qualität wird reduziert, Leser bleiben weg, Inserate bleiben aus, es muss gespart werden. Qualität wird reduziert, Leser bleiben weg, Inserate bleiben aus, es muss gespart werden. Qualität wird reduziert, Chefredaktor ist optimistisch, Leser bleiben weg, Inserate bleiben aus, es muss gespart werden. Qualität wird reduziert...
Herr Lich
2008-12-02 14:23:25
Sie sind bewundernswert optimistisch, Herr Vogel! Ich meine das nicht ironisch, denn ohne diesen Optimismus gäbe es denn Bund vielleicht schon jetzt nicht mehr.
Realistischerweise muss man aber sagen, dass keines der beiden Projekte praktikabel ist.
Bund/BZ geht nicht, weil der durchschnittliche Bund-Leser von seiner Zeitung etwas ganz anderes erwartet als der BZ-Leser.
Und auch der Tagi ist leider Boulevard. Wenn Sie das nicht glauben, lesen Sie den heutigen Tagi-Kioskaushang (übrigens kein Einzelfall): "Hochstapler legt reihenweise Frauen herein". Kommentar überflüssig.
2008-12-02 14:23:25
Sie sind bewundernswert optimistisch, Herr Vogel! Ich meine das nicht ironisch, denn ohne diesen Optimismus gäbe es denn Bund vielleicht schon jetzt nicht mehr.
Realistischerweise muss man aber sagen, dass keines der beiden Projekte praktikabel ist.
Bund/BZ geht nicht, weil der durchschnittliche Bund-Leser von seiner Zeitung etwas ganz anderes erwartet als der BZ-Leser.
Und auch der Tagi ist leider Boulevard. Wenn Sie das nicht glauben, lesen Sie den heutigen Tagi-Kioskaushang (übrigens kein Einzelfall): "Hochstapler legt reihenweise Frauen herein". Kommentar überflüssig.
Hannes Bleuer
-
Bleuer [at] gmx.com
-
http://keine
2008-12-02 15:10:27
Liebe Bund-Redaktoren ich sag Euch jetzt was kommen wird:
Ausgangslage: Bund = Stadtzeitung (linksliberal, intellektuell, etatistisch), BZ = Landzeitung (wirtschaftsliberal, konservativ, boulevardesque), Tagi = Stadtzeitung
Nun was passt da am Besten zusammen? Richtig: Bund & Tagi.
Was gibt denn in einer solchen Kooperation für den Bund noch zu tun:
- Lokales
- und vielleicht könnt Ihr noch das
Ressort Schweiz an den Dammweg holen (an der Werdstrasse sieht man das betimmt anders, aber vielleicht hat man deswegen den Hartmeier bereits vorsorglich entsorgt)
- Den Sport bitte tunlichst weiter bei der BZ kaufen weil FCZ ≠ YB
Für die BZ wird‘s natürlich etwas eng wenn der Bund powered by Tagi zuschlägt.
Deshalb werden die BZler dann wohl auch für die Bund&BZ Lösung kämpfen.
Das kommerzielle Bernermodell muss natürlich weitergeführt werden und die Monopolrente noch so lange wie möglich eingestrichen werden.
That’s it. so wird’s sein.
Hannes
2008-12-02 15:10:27
Liebe Bund-Redaktoren ich sag Euch jetzt was kommen wird:
Ausgangslage: Bund = Stadtzeitung (linksliberal, intellektuell, etatistisch), BZ = Landzeitung (wirtschaftsliberal, konservativ, boulevardesque), Tagi = Stadtzeitung
Nun was passt da am Besten zusammen? Richtig: Bund & Tagi.
Was gibt denn in einer solchen Kooperation für den Bund noch zu tun:
- Lokales
- und vielleicht könnt Ihr noch das
Ressort Schweiz an den Dammweg holen (an der Werdstrasse sieht man das betimmt anders, aber vielleicht hat man deswegen den Hartmeier bereits vorsorglich entsorgt)
- Den Sport bitte tunlichst weiter bei der BZ kaufen weil FCZ ≠ YB
Für die BZ wird‘s natürlich etwas eng wenn der Bund powered by Tagi zuschlägt.
Deshalb werden die BZler dann wohl auch für die Bund&BZ Lösung kämpfen.
Das kommerzielle Bernermodell muss natürlich weitergeführt werden und die Monopolrente noch so lange wie möglich eingestrichen werden.
That’s it. so wird’s sein.
Hannes
Publicus
2008-12-02 16:02:39
@alle Bund-Fans und BZ-Hasser:
Zumindest schafft es die BZ mit ihren Kopfblättern, schwarze Zahlen zu schreiben. Der Bund hingegen hat in zwölf Jahren ein Verlustloch von 30 Millionen Franken aufgerissen. Toll! Eine bravouröse Leistung.
Und jetzt sollen Tagi oder BZ dafür bluten und dem Bund helfen, den Schlamassel auszubaden. Was für ein Affront.
2008-12-02 16:02:39
@alle Bund-Fans und BZ-Hasser:
Zumindest schafft es die BZ mit ihren Kopfblättern, schwarze Zahlen zu schreiben. Der Bund hingegen hat in zwölf Jahren ein Verlustloch von 30 Millionen Franken aufgerissen. Toll! Eine bravouröse Leistung.
Und jetzt sollen Tagi oder BZ dafür bluten und dem Bund helfen, den Schlamassel auszubaden. Was für ein Affront.
Johann Bieri
2008-12-02 16:31:05
Zumindest schafft es die BZ mit ihren Kopfblättern, schwarze Zahlen zu schreiben.
Stimmt.
Aber MacDonald's rentiert auch und ist trotzdem nicht gut.
2008-12-02 16:31:05
Zumindest schafft es die BZ mit ihren Kopfblättern, schwarze Zahlen zu schreiben.
Stimmt.
Aber MacDonald's rentiert auch und ist trotzdem nicht gut.
Drummer
2008-12-02 16:50:23
Die BZ macht dick!
2008-12-02 16:50:23
Die BZ macht dick!
Nicole
-
lighttower [at] sunrise.ch
2008-12-02 17:11:06
Leider musste ich schon auf mein gelibtes Berner Tagblatt verzichten. Es gab aber noch die Alternative Bund. Den lese ich jeden Tag mit grossem Interesse. Nun soll aber der Bund ein BZ abklatsch werden? Nein danke, da werde ich mir nur noch Online - Zeitungen zu Gemüte führen.
Es wäre schön wenn es endlich wieder eine Zeitung in Bern gäbe, wo die Parteien nicht mitmischen.
2008-12-02 17:11:06
Leider musste ich schon auf mein gelibtes Berner Tagblatt verzichten. Es gab aber noch die Alternative Bund. Den lese ich jeden Tag mit grossem Interesse. Nun soll aber der Bund ein BZ abklatsch werden? Nein danke, da werde ich mir nur noch Online - Zeitungen zu Gemüte führen.
Es wäre schön wenn es endlich wieder eine Zeitung in Bern gäbe, wo die Parteien nicht mitmischen.
häck
2008-12-02 17:16:33
Eben gesehen auf der Frontseite:
Blocher und Maurer: Fix und Foxi oder Hans was Heiri?
Genau das nicht, lieber Bund. So nicht.
Oder ist das bereits Teil des «Bund»-Experiment?
Dann bitte die palliative Betreuung sofort beenden und in Ehre und Würde Abschied nehmen.
Ich bereite schon mal den Salamander vor.
2008-12-02 17:16:33
Eben gesehen auf der Frontseite:
Blocher und Maurer: Fix und Foxi oder Hans was Heiri?
Genau das nicht, lieber Bund. So nicht.
Oder ist das bereits Teil des «Bund»-Experiment?
Dann bitte die palliative Betreuung sofort beenden und in Ehre und Würde Abschied nehmen.
Ich bereite schon mal den Salamander vor.
Manuel Gnos
2008-12-02 17:20:11
Das hat mit dem aktuell Kommunizierten nichts zu tun, werter Herr Häck. Das ist Folge der Newsnetz-Lösung im Internet-Bereich.
2008-12-02 17:20:11
Das hat mit dem aktuell Kommunizierten nichts zu tun, werter Herr Häck. Das ist Folge der Newsnetz-Lösung im Internet-Bereich.
newfield
2008-12-02 17:27:19
gibt es eigentlich ein BZ-blog, wo mann sich die meinung der gegenseite mal ausführlich zu gemüte führen könnte?
oder sind die alle immer beim eishockey oder in der beiz oder auf dem feld?
2008-12-02 17:27:19
gibt es eigentlich ein BZ-blog, wo mann sich die meinung der gegenseite mal ausführlich zu gemüte führen könnte?
oder sind die alle immer beim eishockey oder in der beiz oder auf dem feld?
ensuite
2008-12-02 17:29:37
@ publicus und johann bieri
es stimmt beides. schlussendlich muss aber doch geld fliessen. irgendwie. und die weltweit geplatzte finanzsituation macht es nicht einfacher.
ich habe das schlimme gefühl, dass wenn der "bund" verschwinden sollte, etwa 14 tage gejammert wird und dann kein wort mehr zu vernehmen ist. so war und ist es immer. denkt an die "berner woche". die tamedia will mit der neuen lösung einzig vermeiden, dass die abos aus dem konzern, sprich zur nzz, rüberlaufen. alles andere ist egal. leider. und dabei geht es vielleicht um ca. 35'000 - 40'000 abos. das sind jährlich um die 10 - 15 millionen franken. die tamedia und espace wird sich schon gedanken machen, wie sie dieses geld retten und vermehren kann...
2008-12-02 17:29:37
@ publicus und johann bieri
es stimmt beides. schlussendlich muss aber doch geld fliessen. irgendwie. und die weltweit geplatzte finanzsituation macht es nicht einfacher.
ich habe das schlimme gefühl, dass wenn der "bund" verschwinden sollte, etwa 14 tage gejammert wird und dann kein wort mehr zu vernehmen ist. so war und ist es immer. denkt an die "berner woche". die tamedia will mit der neuen lösung einzig vermeiden, dass die abos aus dem konzern, sprich zur nzz, rüberlaufen. alles andere ist egal. leider. und dabei geht es vielleicht um ca. 35'000 - 40'000 abos. das sind jährlich um die 10 - 15 millionen franken. die tamedia und espace wird sich schon gedanken machen, wie sie dieses geld retten und vermehren kann...
Natischer
2008-12-02 22:49:40
sind die alle immer beim eishockey oder in der beiz oder auf dem feld?
Hi hi, Herr newfield!
2008-12-02 22:49:40
sind die alle immer beim eishockey oder in der beiz oder auf dem feld?
Hi hi, Herr newfield!
Die 99 Fragezeichen
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99 [at] fragezeichen.ch
2008-12-02 23:46:50
bei all den kommentaren hier bleibt mir die spucke weg. so viel aufgeblasenes, arrogantes, ignorantes geschreibsel auf so engem raum liest man nicht aller tage. dies zementiert die annahme, dass es sich beim bund um die zeitung der beamten und der pisa-geschädigten lehrerschaft handelt, die nach dem verlust ihres über jahrhunderte aufgebauten sozialprestige heute nichts mehr zu melden hat. ich als bz-leser wünsche mir ebenfalls, dass der tagi bald schon mit bern-split erscheint. ich werde mich daran ergötzen, wenn die zürcher frühenglisch-diskussion den inland-teil beherrscht, der kultige fcz im sportteil abgefeiert wird und im feuilleton (oder wie dieses geschreibsel dannzumal heissen wird) der schiffbau wankt. heureka - und grüezi mitenand!
2008-12-02 23:46:50
bei all den kommentaren hier bleibt mir die spucke weg. so viel aufgeblasenes, arrogantes, ignorantes geschreibsel auf so engem raum liest man nicht aller tage. dies zementiert die annahme, dass es sich beim bund um die zeitung der beamten und der pisa-geschädigten lehrerschaft handelt, die nach dem verlust ihres über jahrhunderte aufgebauten sozialprestige heute nichts mehr zu melden hat. ich als bz-leser wünsche mir ebenfalls, dass der tagi bald schon mit bern-split erscheint. ich werde mich daran ergötzen, wenn die zürcher frühenglisch-diskussion den inland-teil beherrscht, der kultige fcz im sportteil abgefeiert wird und im feuilleton (oder wie dieses geschreibsel dannzumal heissen wird) der schiffbau wankt. heureka - und grüezi mitenand!
Fred Maler
2008-12-03 06:11:48
Sollte der "Bund" mit irgendeiner Tageszeitung zusammengelegt werden, werde ich mein Abo künden und zur NZZ wechseln. Ich werde heute noch einen Brief an die NZZ verfassen und ins Facebook stellen. Der Antrag wird lauten:
- eigenständige Redaktion in der Stadt Bern (Redaktoren Bund).
- 3-4 Redaktionsseiten in der NZZ Stadt/Agglo Bern
Zwar würde dann der "BUND" tatsächlich nicht mehr unter seinem Titel wirken, aber immerhin bliebe uns der Qualitätsjournalismus erhalten. Ich will nicht den "Bureblick" BZ mit Mörgelikommentaren und farbigen Bildchen lesen, sondern fundierte gut recherchierte Geschichten.
Hoffe, es machen viele mit damit ich der NZZ dieses Angebot unterbreiten kann.
Fred Maler
2008-12-03 06:11:48
Sollte der "Bund" mit irgendeiner Tageszeitung zusammengelegt werden, werde ich mein Abo künden und zur NZZ wechseln. Ich werde heute noch einen Brief an die NZZ verfassen und ins Facebook stellen. Der Antrag wird lauten:
- eigenständige Redaktion in der Stadt Bern (Redaktoren Bund).
- 3-4 Redaktionsseiten in der NZZ Stadt/Agglo Bern
Zwar würde dann der "BUND" tatsächlich nicht mehr unter seinem Titel wirken, aber immerhin bliebe uns der Qualitätsjournalismus erhalten. Ich will nicht den "Bureblick" BZ mit Mörgelikommentaren und farbigen Bildchen lesen, sondern fundierte gut recherchierte Geschichten.
Hoffe, es machen viele mit damit ich der NZZ dieses Angebot unterbreiten kann.
Fred Maler
häck
2008-12-03 09:08:53
Das ist Folge der Newsnetz-Lösung im Internet-Bereich.
Das ist mir schon klar, Herr Gnos.
Genau das wurde ja vor geraumer Zeit hier schon diskutiert befürchtet ,dass der Boulevard unter der Bundetikette daherkommt.
2008-12-03 09:08:53
Das ist Folge der Newsnetz-Lösung im Internet-Bereich.
Das ist mir schon klar, Herr Gnos.
Genau das wurde ja vor geraumer Zeit hier schon diskutiert befürchtet ,dass der Boulevard unter der Bundetikette daherkommt.
Herr Lich
2008-12-03 09:31:52
Da bin ich dabei, Herr Maler. Bern-Sport und Bern-Feuilleton wären auch noch wichtig.
Aber das wird sich die NZZ wahrscheinlich nicht leisten können oder wollen.
2008-12-03 09:31:52
Da bin ich dabei, Herr Maler. Bern-Sport und Bern-Feuilleton wären auch noch wichtig.
Aber das wird sich die NZZ wahrscheinlich nicht leisten können oder wollen.
reseL
2008-12-03 12:03:58
@ Fred Maler
das schöne am Bund war eben gerade, dass er nicht so elitär war wie die NZZ. Aber bei einer NZZ mit Berner Ausgabe wäre ich sicher dabei!
2008-12-03 12:03:58
@ Fred Maler
das schöne am Bund war eben gerade, dass er nicht so elitär war wie die NZZ. Aber bei einer NZZ mit Berner Ausgabe wäre ich sicher dabei!
lizamazo
2008-12-04 10:34:12
bin bei dieser NZZ auch dabei, das haben wir bei telefonmarketingattacken dieses hauses auch schon mehrmals vorgeschlagen. man könnte dann bitte auch gleich schreiben, sie sollen das korrespondetennetz nicht schröpfen, wenn wir grad beim mäkeln sind...
2008-12-04 10:34:12
bin bei dieser NZZ auch dabei, das haben wir bei telefonmarketingattacken dieses hauses auch schon mehrmals vorgeschlagen. man könnte dann bitte auch gleich schreiben, sie sollen das korrespondetennetz nicht schröpfen, wenn wir grad beim mäkeln sind...
Drummer
2008-12-04 16:54:09
1. Schritt: Bund fusioniert mit BZ
2. Schritt: Bund-BZ wird zum Kopfblatt des Tagi
3. Schritt: Tagi fusioniert mit NZZ
4. Schritt: Verkauf an Bertelsmann
2008-12-04 16:54:09
1. Schritt: Bund fusioniert mit BZ
2. Schritt: Bund-BZ wird zum Kopfblatt des Tagi
3. Schritt: Tagi fusioniert mit NZZ
4. Schritt: Verkauf an Bertelsmann
Philippe
2008-12-05 11:30:08
Bund und BZ fusionieren? Das darf doch nicht sein. Was wird denn aus den unvergleichbaren Artikeln von hs und ane?
2008-12-05 11:30:08
Bund und BZ fusionieren? Das darf doch nicht sein. Was wird denn aus den unvergleichbaren Artikeln von hs und ane?
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