Zur Zukunft des «Bund»
| Von Redaktion «Der Bund» um 11:30 | [ «Bund intern» ] |
Der «Bund» wird künftig entweder mit dem «Tages-Anzeiger» zusammenarbeiten oder mit der «Berner Zeitung» zu einer neuen Zeitung zusammengelegt. Dies wurde der «Bund»-Redaktion heute Morgen bekannt gegeben. Wir wurden von Charles von Graffenried, Pietro Supino (Präsident des Tamedia-Verwaltungsrates) und Martin Kall (Tamedia-CEO) informiert.
Die heute kommunizierte Vorgehensweise ist das Resultat von Analysen, die ein Projektteam aus Vertreterinnen und Vertretern aller Redaktionen und Verlage der abonnierten Tageszeitungen von Tamedia in den vergangenen Monaten erstellt hat. Aus den Analysen des Projektteams ergab sich, dass der «Bund» ohne eine weitergehende redaktionelle Zusammenarbeit mit einem anderen Titel wirtschaftlich keine Zukunftsperspektiven hat.
Es werden nun in den nächsten Monaten zwei Modelle geprüft. Zum einen steht eine (noch nicht genauer definierte) redaktionelle Zusammenarbeit zwischen «Bund» und «Tages-Anzeiger» zur Diskussion. Alternativ wird eine Zusammenführung der Redaktionen von «Berner Zeitung» und «Bund» angeschaut. Projektleiterin ist die Verlagsdirektorin ad interim Uli Rubner.
Mit dem Projekt sollen die beiden Berner Tageszeitungen vor dem Hintergrund rückläufiger Leserschaftszahlen und der Verlagerung der Werbeausgaben ins Internet auf eine nachhaltige publizistische und wirtschaftliche Basis gestellt werden.
Eine redaktionelle Zusammenarbeit zwischen «Bund» und «Tages-Anzeiger» wird im Projekt «TagesBund» geprüft. Ziel einer solchen Zusammenarbeit wäre es, der Leserschaft der beiden Titel einen gemeinsam erarbeiteten Mantel anzubieten. Denkbar wäre laut Espace Media etwa ein weitgehender Austausch von redaktionellen Inhalten oder eine in Teilen gemeinsame Ressortstruktur. Das Berner Modell mit zwei unabhängigen Tageszeitungen in Bern in einem Verlag würde in diesem Fall fortbestehen.
Im Projekt «Berner Zeitung & Der Bund» wird alternativ zum Projekt «TagesBund» eine Zusammenführung der Redaktionen von «Berner Zeitung» und «Der Bund» geprüft. Falls eine Zusammenarbeit von «Bund» und «Tages-Anzeiger» publizistisch und wirtschaftlich nicht tragfähig ist, sollen die Qualitäten und Gefässe von «Berner Zeitung» und « Bund» in eine neue Zeitung einfliessen. Eine solches müsste laut Espace die regionale Verankerung und die wirtschaftliche Zukunft der Berner Tageszeitungen langfristig sichern.
Die Verwaltungsräte von Tamedia und von Espace Media sowie die Unternehmensleitung von Tamedia werden bis Ende des ersten Halbjahres 2009 entscheiden, welches der beiden Modelle in welcher Form realisiert wird.
Das sagen andere:
• NZZ: Berner «Bund» soll Autonomie verlieren
• Klein-Report: «Der Bund» im Alleingang ohne wirtschaftliche Zukunft
• Persoenlich.com: «Der Bund» kann nicht alleine überleben
• Swiss Info: Berner «Bund» soll Autonomie verlieren - Tamedia prüft Konzepte
Die heute kommunizierte Vorgehensweise ist das Resultat von Analysen, die ein Projektteam aus Vertreterinnen und Vertretern aller Redaktionen und Verlage der abonnierten Tageszeitungen von Tamedia in den vergangenen Monaten erstellt hat. Aus den Analysen des Projektteams ergab sich, dass der «Bund» ohne eine weitergehende redaktionelle Zusammenarbeit mit einem anderen Titel wirtschaftlich keine Zukunftsperspektiven hat.Es werden nun in den nächsten Monaten zwei Modelle geprüft. Zum einen steht eine (noch nicht genauer definierte) redaktionelle Zusammenarbeit zwischen «Bund» und «Tages-Anzeiger» zur Diskussion. Alternativ wird eine Zusammenführung der Redaktionen von «Berner Zeitung» und «Bund» angeschaut. Projektleiterin ist die Verlagsdirektorin ad interim Uli Rubner.
Mit dem Projekt sollen die beiden Berner Tageszeitungen vor dem Hintergrund rückläufiger Leserschaftszahlen und der Verlagerung der Werbeausgaben ins Internet auf eine nachhaltige publizistische und wirtschaftliche Basis gestellt werden.
Eine redaktionelle Zusammenarbeit zwischen «Bund» und «Tages-Anzeiger» wird im Projekt «TagesBund» geprüft. Ziel einer solchen Zusammenarbeit wäre es, der Leserschaft der beiden Titel einen gemeinsam erarbeiteten Mantel anzubieten. Denkbar wäre laut Espace Media etwa ein weitgehender Austausch von redaktionellen Inhalten oder eine in Teilen gemeinsame Ressortstruktur. Das Berner Modell mit zwei unabhängigen Tageszeitungen in Bern in einem Verlag würde in diesem Fall fortbestehen.
Im Projekt «Berner Zeitung & Der Bund» wird alternativ zum Projekt «TagesBund» eine Zusammenführung der Redaktionen von «Berner Zeitung» und «Der Bund» geprüft. Falls eine Zusammenarbeit von «Bund» und «Tages-Anzeiger» publizistisch und wirtschaftlich nicht tragfähig ist, sollen die Qualitäten und Gefässe von «Berner Zeitung» und « Bund» in eine neue Zeitung einfliessen. Eine solches müsste laut Espace die regionale Verankerung und die wirtschaftliche Zukunft der Berner Tageszeitungen langfristig sichern.
Die Verwaltungsräte von Tamedia und von Espace Media sowie die Unternehmensleitung von Tamedia werden bis Ende des ersten Halbjahres 2009 entscheiden, welches der beiden Modelle in welcher Form realisiert wird.
Das sagen andere:
• NZZ: Berner «Bund» soll Autonomie verlieren
• Klein-Report: «Der Bund» im Alleingang ohne wirtschaftliche Zukunft
• Persoenlich.com: «Der Bund» kann nicht alleine überleben
• Swiss Info: Berner «Bund» soll Autonomie verlieren - Tamedia prüft Konzepte
Kommentare
häck
2008-12-01 11:43:14
Ich wiederhole gerne, was ich im andern Beitrag bereits schrub:
Dies gelesen:
...sollen die Qualitäten und Gefässe von "Berner Zeitung" und "Der Bund" in die Zusammenarbeit einfliessen.
Dies gedacht: Hoffentlich die Qualitäten vom Bund und die Gefässe der BZ, und nicht umgekehrt...
_________________________________________
Ohne «Der Bund» ohne mich!
2008-12-01 11:43:14
Ich wiederhole gerne, was ich im andern Beitrag bereits schrub:
Dies gelesen:
...sollen die Qualitäten und Gefässe von "Berner Zeitung" und "Der Bund" in die Zusammenarbeit einfliessen.
Dies gedacht: Hoffentlich die Qualitäten vom Bund und die Gefässe der BZ, und nicht umgekehrt...
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Ohne «Der Bund» ohne mich!
Niggu
2008-12-01 12:08:45
Und wenn man die BZ zum Gratisblatt umwandelt, News einstellt und den Bund aufwertet?
Den Spagat zwischen Bund und BZ kann ich mir im Moment nicht vorstellen.
2008-12-01 12:08:45
Und wenn man die BZ zum Gratisblatt umwandelt, News einstellt und den Bund aufwertet?
Den Spagat zwischen Bund und BZ kann ich mir im Moment nicht vorstellen.
Herr Lich
2008-12-01 12:08:46
Ich wiederhole, was ich bei den Lederern geschrieben habe:
Frau Tamedia, seien Sie versichert: Das wäre der Moment für das NZZ-Abo!
Weil:
BZ: nie
Tagi: nie
Aber wie würde mein Lesen ohne die Artikel von Hansueli Schöchli, Ane Hebeisen, Daniel di Falco, um nur drei Beispiele zu nennen?
Snieeff!
_____________________
Ohne Bund, ohne mich!
2008-12-01 12:08:46
Ich wiederhole, was ich bei den Lederern geschrieben habe:
Frau Tamedia, seien Sie versichert: Das wäre der Moment für das NZZ-Abo!
Weil:
BZ: nie
Tagi: nie
Aber wie würde mein Lesen ohne die Artikel von Hansueli Schöchli, Ane Hebeisen, Daniel di Falco, um nur drei Beispiele zu nennen?
Snieeff!
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Ohne Bund, ohne mich!
ch.g.
2008-12-01 12:15:49
Projekt «Berner Zeitung & Der Bund»
Fette Aussage, dieser Projektname.
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Ohne Bund, ohne mich!
2008-12-01 12:15:49
Projekt «Berner Zeitung & Der Bund»
Fette Aussage, dieser Projektname.
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Ohne Bund, ohne mich!
Herr Tamedia
2008-12-01 12:19:05
Vielleicht so:
"Der Tages-Anzeiger ist die grösste abonnierte TAgeszeitung der Schweiz. Täglich berichten über 200 Journalisten umfassend und ausgewogen, unabhängig und engagiert über Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und Gesellschaft.
In der täglichen Beilage TagesBund informiert eine eigenständige Redaktion in Bern mit 3 Journalisten (0.5 Stellen) umfassend über das Lokalgeschehen."
2008-12-01 12:19:05
Vielleicht so:
"Der Tages-Anzeiger ist die grösste abonnierte TAgeszeitung der Schweiz. Täglich berichten über 200 Journalisten umfassend und ausgewogen, unabhängig und engagiert über Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und Gesellschaft.
In der täglichen Beilage TagesBund informiert eine eigenständige Redaktion in Bern mit 3 Journalisten (0.5 Stellen) umfassend über das Lokalgeschehen."
HerrK
2008-12-01 12:31:21
Ohne Bund, ohne mich!
sowie wort, Herr Lich
bedankt
2008-12-01 12:31:21
Ohne Bund, ohne mich!
sowie wort, Herr Lich
bedankt
Herr Has
2008-12-01 12:32:00
Auf eine Tageszeitung mit BZ Qualität kann ich getrost verzichten, da lese ich lieber die NZZ... oder gar nichts!
Ich hoffe auf jeden Fall, dass es nicht so weit kommt...
2008-12-01 12:32:00
Auf eine Tageszeitung mit BZ Qualität kann ich getrost verzichten, da lese ich lieber die NZZ... oder gar nichts!
Ich hoffe auf jeden Fall, dass es nicht so weit kommt...
Andreas Marti
-
marti3097 [at] bluewin.ch
2008-12-01 12:36:14
Die BZ werde ich sicher nicht abonnieren. Für diese Informationstiefe genügt 20Minuten. Wenn's eine Lösung mit dem TA gibt, bleibe ich vielleicht Abonnent; das ist immerhin eine Chance, dass wir in Bern weiterhin eine Zeitung mit journalistischem Anspruch lesen können.
2008-12-01 12:36:14
Die BZ werde ich sicher nicht abonnieren. Für diese Informationstiefe genügt 20Minuten. Wenn's eine Lösung mit dem TA gibt, bleibe ich vielleicht Abonnent; das ist immerhin eine Chance, dass wir in Bern weiterhin eine Zeitung mit journalistischem Anspruch lesen können.
Herr B.
2008-12-01 12:41:59
Oh nein, bitte nicht.
Ohne Bund, ohne mich!
2008-12-01 12:41:59
Oh nein, bitte nicht.
Ohne Bund, ohne mich!
Val der Ama
2008-12-01 12:42:21
Gleiches Horn. Warum nicht einfach BZ/News/Berner Bär und den ganzen konstruierten Espacegugus zusammenlegen und als Gratisblatt konzipieren und den Bund als eigenständige Berner Abozeitung mit Qualitätsanspruch beibehalten bzw. ausbauen?
2008-12-01 12:42:21
Gleiches Horn. Warum nicht einfach BZ/News/Berner Bär und den ganzen konstruierten Espacegugus zusammenlegen und als Gratisblatt konzipieren und den Bund als eigenständige Berner Abozeitung mit Qualitätsanspruch beibehalten bzw. ausbauen?
Yves Thomet
2008-12-01 12:53:05
Wort, Herr Val der Ama, da wär ich noch dabei. Leider haben es zwei auf Boulevard ausgerichtete Verlage in der Schweiz wohl geschafft, dass zuwenig Leute noch bereit sind, für Qualität zu bezahlen...
Wobei das Hauptproblem ja wohl ist, dass eine Zeitung vom Niveau des Bund nun mal einfach nicht zu den restlichen Titeln dieses Verlags passt... Was bringt mir dann ein qualitativ brauchbarer Tages-Bund, wenn ich für den Rest der Nachrichten trotzdem noch die NZZ abonnieren muss?
2008-12-01 12:53:05
Wort, Herr Val der Ama, da wär ich noch dabei. Leider haben es zwei auf Boulevard ausgerichtete Verlage in der Schweiz wohl geschafft, dass zuwenig Leute noch bereit sind, für Qualität zu bezahlen...
Wobei das Hauptproblem ja wohl ist, dass eine Zeitung vom Niveau des Bund nun mal einfach nicht zu den restlichen Titeln dieses Verlags passt... Was bringt mir dann ein qualitativ brauchbarer Tages-Bund, wenn ich für den Rest der Nachrichten trotzdem noch die NZZ abonnieren muss?
Moeff
2008-12-01 13:17:18
Nein!
Der Einheitsbrei ist auf dem Vormarsch.
Dass Tamedia/Espace alles (v.a. die Qualität) dem Profit unterordnet, war abzusehen, aber trotzdem schade.
Was ich immer noch nicht verstehe ist, dass die NZZ nach der Fusion von Tamedia und Espace die Anteile vom Der Bund verkauft, statt den Rest zu kaufen. Somit hätte in Zürich und Bern je ein qualitatives Gegenstück zum Soft-Boulevard bestand.
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Ohne Der Bund? Ohne mich!
2008-12-01 13:17:18
Nein!
Der Einheitsbrei ist auf dem Vormarsch.
Dass Tamedia/Espace alles (v.a. die Qualität) dem Profit unterordnet, war abzusehen, aber trotzdem schade.
Was ich immer noch nicht verstehe ist, dass die NZZ nach der Fusion von Tamedia und Espace die Anteile vom Der Bund verkauft, statt den Rest zu kaufen. Somit hätte in Zürich und Bern je ein qualitatives Gegenstück zum Soft-Boulevard bestand.
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Ohne Der Bund? Ohne mich!
häck
2008-12-01 13:25:49
Machen Sie doch der nun schon einige Zeit andauernde Agonie ein Ende und schliessen Sie die Zeitung per Ende 2008.
Den Rest meines Abos dürfen Sie mir entweder in YB-Würsten auszahlen oder behalten, bloss nicht die BZ in meinen Briefkasten legen.
2008-12-01 13:25:49
Machen Sie doch der nun schon einige Zeit andauernde Agonie ein Ende und schliessen Sie die Zeitung per Ende 2008.
Den Rest meines Abos dürfen Sie mir entweder in YB-Würsten auszahlen oder behalten, bloss nicht die BZ in meinen Briefkasten legen.
Natischer
2008-12-01 13:43:10
Die selbe Entwicklung ist ja leider auch beim TV zu sehen: Boulevardisierung offensichtlich um jeden Preis.
Wie blöd ist die Menschheit eigentlich, dass sie nur noch Paris-Hilton- und Bauer-sucht-Frau-News verarbeiten kann?
Wüsste jemand einen alternativen Planeten?
2008-12-01 13:43:10
Die selbe Entwicklung ist ja leider auch beim TV zu sehen: Boulevardisierung offensichtlich um jeden Preis.
Wie blöd ist die Menschheit eigentlich, dass sie nur noch Paris-Hilton- und Bauer-sucht-Frau-News verarbeiten kann?
Wüsste jemand einen alternativen Planeten?
Moeff
2008-12-01 13:45:04
bloss nicht die BZ in meinen Briefkasten legen.</>
Richtig, Herr Häck.
Somit bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass sich das Projekt Tagesbund durchsetzt, und dass dem Bund die Themensetzung für die eigene Ausgabe vorbehalten bleibt.
Denn die Unaufgeregtheit, mit der Der Bund jeweils Themen auswählt und präsentiert, ist sehr wohltuend im Vergleich mit dem Soft-Boulevard von Tagi und BZ
2008-12-01 13:45:04
bloss nicht die BZ in meinen Briefkasten legen.</>
Richtig, Herr Häck.
Somit bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass sich das Projekt Tagesbund durchsetzt, und dass dem Bund die Themensetzung für die eigene Ausgabe vorbehalten bleibt.
Denn die Unaufgeregtheit, mit der Der Bund jeweils Themen auswählt und präsentiert, ist sehr wohltuend im Vergleich mit dem Soft-Boulevard von Tagi und BZ
Natischer
2008-12-01 13:46:09
Hier noch das Buch dazu.
Gibts sicher auch als Hörbuch, damit mans nicht selber lesen muss.
2008-12-01 13:46:09
Hier noch das Buch dazu.
Gibts sicher auch als Hörbuch, damit mans nicht selber lesen muss.
swaartenbracker
2008-12-01 13:49:16
Schrecklich! Schauerlich! - Aber es war ja abzusehen. Die Frage ist doch: Wollen die LeserInnen nur noch bunte Bildli, oder will die Tamedia, dass die LeserInnen nur noch bunte Bildli wollen. Gute Nacht wohl.
2008-12-01 13:49:16
Schrecklich! Schauerlich! - Aber es war ja abzusehen. Die Frage ist doch: Wollen die LeserInnen nur noch bunte Bildli, oder will die Tamedia, dass die LeserInnen nur noch bunte Bildli wollen. Gute Nacht wohl.
pergola
2008-12-01 13:51:16
So tief sinke ich nie, dass mit die Qualität der BZ in den Briefkasten gelegt wird.
2008-12-01 13:51:16
So tief sinke ich nie, dass mit die Qualität der BZ in den Briefkasten gelegt wird.
Skepdicker
2008-12-01 14:01:52
Sollten BZ und "Bund" tätsächlich zusammengelegt werden, dann sollte die gerontokratische NZZ endlich die Perestroika einleiten: Regional- bzw. Lokaljournalisten des "Bund" sowie Hansueli Schöchli übernemen und eine Art NBZ lancieren.
2008-12-01 14:01:52
Sollten BZ und "Bund" tätsächlich zusammengelegt werden, dann sollte die gerontokratische NZZ endlich die Perestroika einleiten: Regional- bzw. Lokaljournalisten des "Bund" sowie Hansueli Schöchli übernemen und eine Art NBZ lancieren.
Natischer
2008-12-01 14:07:05
Evtl. kann die Bierbranche Trost sein: Nachdem auch hier jahrelang wild in der Gegend rumfusioniert und -übernommen wurde, entwickelt sich nun ein immer interessanter werdender Markt lokaler Mikrobrauereien mit qualitativ hochstehender Ware ...
2008-12-01 14:07:05
Evtl. kann die Bierbranche Trost sein: Nachdem auch hier jahrelang wild in der Gegend rumfusioniert und -übernommen wurde, entwickelt sich nun ein immer interessanter werdender Markt lokaler Mikrobrauereien mit qualitativ hochstehender Ware ...
Baeri
2008-12-01 14:08:08
Die bereits erfolgte Niveausenkung durch den Zusammenschluss mit dem BZ-Sport war noch knapp verkraftbar.
Eine weitergehende Zusammenarbeit ist nur auf vergleichbarem Niveau (Tagi oder NZZ) denkbar.
An die Entscheidungsträger: Ich erwarte, dass die Meinung aller Bund-Abonnenten aktiv eingefordert und beim Entscheid mitberücksichtigt wird.
2008-12-01 14:08:08
Die bereits erfolgte Niveausenkung durch den Zusammenschluss mit dem BZ-Sport war noch knapp verkraftbar.
Eine weitergehende Zusammenarbeit ist nur auf vergleichbarem Niveau (Tagi oder NZZ) denkbar.
An die Entscheidungsträger: Ich erwarte, dass die Meinung aller Bund-Abonnenten aktiv eingefordert und beim Entscheid mitberücksichtigt wird.
Helveticus
-
schiwagrudel [at] 12online.de
2008-12-01 14:13:45
Genau so etwas war zu erwarten, sind wir doch alle Zeuge der Entwicklung, wie sie sich seit Monaten abzeichnet.
Die Konzerne haben jede Menge Gratiszeitungen im Tabloidformat gegründet oder übernommen, mit denen sie den Tageszeitungen im eigenen Haus die Inserenten und die jüngere Leserschaft abjagen. Den Konzernherren ist es egal, woher das Geld kommt, Hauptsache, die Kasse stimmt.
An Medien als kritische, meinungsbildende, recherchierende, den Hintergrund aufarbeitende Instrumente sind die Konzernleitungen nicht interessiert. Lange schien es, als sei Charles von Graffenried der Fels in der Brandung, der dafür einsteht, dass Bern zwei unterschiedliche Tageszeitungen haben muss. Denn eine Art BUND-TAGESANZEIGER-KOPFBLATT wäre ja keineswegs etwas Unterschiedliches der BZ gegenüber, die im Grunde jetzt schon ein Berner Billigtagesanzeiger ist.
Von Graffenried hat vor vielen Jahren schon bekannt gegeben, dass sein Lebenstraum wäre, auch den BUND, den er täglich liest, verlegen zu können. Und er soll sogar eine Kiste Champagner gewettet haben, dass er den BUND innerhalb einer gewissen Zeit in seine Hände bringe.
Die fatale Nachricht für den BUND und alle, die ihn lieben und lesen, war daher nicht die heutige, dass die TAMEDIA den BUND den Einschaltquoten und dem Geschmack der Werbeindustrie opfert, sondern die Mitteilung, dass die TAMEDIE die ganze ESPACE MEDIA übernimmt. Damit hat von Graffenried sich selber die Hände gebunden, denn nun entscheidet am Ende nicht mehr er selbst, sondern die Konzernherren in Zürich, und er hat nun nur noch die traurige Aufgabe, den Untergang der Zeitung, die er sich immer gewünscht hat und die er täglich liest, vor der Öffentlichkeit zu vertreten. Ein Trauerspiel, bei dem Herr von Graffenried allerdings nur emotionell und ideell leiden muss - im Unterschied zu den Journalistinnen und Journalisten, denen der Deal die Stelle kosten wird -, denn der Verkauf der ESPACE MEDIA an den TAGI hat ihn ja nur noch reicher gemacht als vorher!
Schön wäre es, wenn die Wut der Leute über den Vorgang sich nicht in Leserbriefen erschöpfen, sondern in Aktivität umsetzen würde. Eine machtvolle Demonstration vor dem Zürcher Sitz der TAMEDIA würde vielleicht schon etwas bewirken!
Helveticus
2008-12-01 14:13:45
Genau so etwas war zu erwarten, sind wir doch alle Zeuge der Entwicklung, wie sie sich seit Monaten abzeichnet.
Die Konzerne haben jede Menge Gratiszeitungen im Tabloidformat gegründet oder übernommen, mit denen sie den Tageszeitungen im eigenen Haus die Inserenten und die jüngere Leserschaft abjagen. Den Konzernherren ist es egal, woher das Geld kommt, Hauptsache, die Kasse stimmt.
An Medien als kritische, meinungsbildende, recherchierende, den Hintergrund aufarbeitende Instrumente sind die Konzernleitungen nicht interessiert. Lange schien es, als sei Charles von Graffenried der Fels in der Brandung, der dafür einsteht, dass Bern zwei unterschiedliche Tageszeitungen haben muss. Denn eine Art BUND-TAGESANZEIGER-KOPFBLATT wäre ja keineswegs etwas Unterschiedliches der BZ gegenüber, die im Grunde jetzt schon ein Berner Billigtagesanzeiger ist.
Von Graffenried hat vor vielen Jahren schon bekannt gegeben, dass sein Lebenstraum wäre, auch den BUND, den er täglich liest, verlegen zu können. Und er soll sogar eine Kiste Champagner gewettet haben, dass er den BUND innerhalb einer gewissen Zeit in seine Hände bringe.
Die fatale Nachricht für den BUND und alle, die ihn lieben und lesen, war daher nicht die heutige, dass die TAMEDIA den BUND den Einschaltquoten und dem Geschmack der Werbeindustrie opfert, sondern die Mitteilung, dass die TAMEDIE die ganze ESPACE MEDIA übernimmt. Damit hat von Graffenried sich selber die Hände gebunden, denn nun entscheidet am Ende nicht mehr er selbst, sondern die Konzernherren in Zürich, und er hat nun nur noch die traurige Aufgabe, den Untergang der Zeitung, die er sich immer gewünscht hat und die er täglich liest, vor der Öffentlichkeit zu vertreten. Ein Trauerspiel, bei dem Herr von Graffenried allerdings nur emotionell und ideell leiden muss - im Unterschied zu den Journalistinnen und Journalisten, denen der Deal die Stelle kosten wird -, denn der Verkauf der ESPACE MEDIA an den TAGI hat ihn ja nur noch reicher gemacht als vorher!
Schön wäre es, wenn die Wut der Leute über den Vorgang sich nicht in Leserbriefen erschöpfen, sondern in Aktivität umsetzen würde. Eine machtvolle Demonstration vor dem Zürcher Sitz der TAMEDIA würde vielleicht schon etwas bewirken!
Helveticus
berufskollega
2008-12-01 14:14:01
beide vorschläge tönen nach wegwerfzeitung zum abopreis. mit dieser aussicht erneuere ich das "Bund"-abo nicht mehr (hab ihn auch im büro). aber als journi mit altmodischem qualitätsbewusstsein lass ich mich gern eines besseren belehren. aber die hoffnungen sind gering... das hat die bundesstadt nicht verdient.
2008-12-01 14:14:01
beide vorschläge tönen nach wegwerfzeitung zum abopreis. mit dieser aussicht erneuere ich das "Bund"-abo nicht mehr (hab ihn auch im büro). aber als journi mit altmodischem qualitätsbewusstsein lass ich mich gern eines besseren belehren. aber die hoffnungen sind gering... das hat die bundesstadt nicht verdient.
Herr Lich
2008-12-01 14:18:37
Den Rest meines Abos dürfen Sie mir entweder in YB-Würsten auszahlen oder behalten, bloss nicht die BZ in meinen Briefkasten legen.
Hihi, Herr hack. Da bin ich auch dabei!
2008-12-01 14:18:37
Den Rest meines Abos dürfen Sie mir entweder in YB-Würsten auszahlen oder behalten, bloss nicht die BZ in meinen Briefkasten legen.
Hihi, Herr hack. Da bin ich auch dabei!
HerrC
2008-12-01 14:39:24
Was ich immer noch nicht verstehe ist, dass die NZZ nach der Fusion von Tamedia und Espace die Anteile vom Der Bund verkauft, statt den Rest zu kaufen. Somit hätte in Zürich und Bern je ein qualitatives Gegenstück zum Soft-Boulevard bestand.
Word Herr/Frau Moeff
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Ohne Der Bund? Ohne mich!
2008-12-01 14:39:24
Was ich immer noch nicht verstehe ist, dass die NZZ nach der Fusion von Tamedia und Espace die Anteile vom Der Bund verkauft, statt den Rest zu kaufen. Somit hätte in Zürich und Bern je ein qualitatives Gegenstück zum Soft-Boulevard bestand.
Word Herr/Frau Moeff
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Ohne Der Bund? Ohne mich!
turm von brabbel
2008-12-01 15:58:47
das zeitungssterben kann man gut finden oder nicht. aber die lobhuddelei auf den bund kann ich nicht verstehen. stellt man seine qualität in eine reihe mit nzz, tagi und bz, so dürfte er in seinem heutigen zustand und schaffen deutlich näher bei der bz sein als bei den beiden anderen. der bund ringt seit jahren mit dem niedergang und leidet an der profitgier im business, und sein sterben hat eine lange geschichte. die lobhuddelei dürfte damit eher nostalgischen ursprungs sein als das resultat einer nüchternen analyse. und noch etwas: wer, wie einige hier, mit der vermeintlichen dumpfheit der gemeinen gratisleserschaft argumentiert, gibt sich nicht nur unerträglich elitär, sondern übernimmt unhinterfragt die haltung der profitmaximierenden zunft: 'die leute sind dumm, bedienen wir sie entsprechend und machen die kohle', meinen diese. und sie antworten: 'ja, die leute sind wirklich dumm, ein skandal, damit auch noch geld zu machen'.
2008-12-01 15:58:47
das zeitungssterben kann man gut finden oder nicht. aber die lobhuddelei auf den bund kann ich nicht verstehen. stellt man seine qualität in eine reihe mit nzz, tagi und bz, so dürfte er in seinem heutigen zustand und schaffen deutlich näher bei der bz sein als bei den beiden anderen. der bund ringt seit jahren mit dem niedergang und leidet an der profitgier im business, und sein sterben hat eine lange geschichte. die lobhuddelei dürfte damit eher nostalgischen ursprungs sein als das resultat einer nüchternen analyse. und noch etwas: wer, wie einige hier, mit der vermeintlichen dumpfheit der gemeinen gratisleserschaft argumentiert, gibt sich nicht nur unerträglich elitär, sondern übernimmt unhinterfragt die haltung der profitmaximierenden zunft: 'die leute sind dumm, bedienen wir sie entsprechend und machen die kohle', meinen diese. und sie antworten: 'ja, die leute sind wirklich dumm, ein skandal, damit auch noch geld zu machen'.
Hannibal Lektüre
2008-12-01 16:07:58
Ich verzichte, sowohl auf das BZ-Modell, wie auch auf den Tagibund. Dann halt NZZ oder keine Tageszeitung mehr. Schade um den "kleinen Bund". Wie wärs damit:
-Journalisten und Abonnenten kaufen die Zeitung.
-Zeitung erscheint evt.nicht mehr täglich(2-4 mal/Woche),dadurch verändertes Konzept (weniger aktuell, mehr Hintergrund) also eine Mischung zwischen Tages- und Wochenzeitung.
2008-12-01 16:07:58
Ich verzichte, sowohl auf das BZ-Modell, wie auch auf den Tagibund. Dann halt NZZ oder keine Tageszeitung mehr. Schade um den "kleinen Bund". Wie wärs damit:
-Journalisten und Abonnenten kaufen die Zeitung.
-Zeitung erscheint evt.nicht mehr täglich(2-4 mal/Woche),dadurch verändertes Konzept (weniger aktuell, mehr Hintergrund) also eine Mischung zwischen Tages- und Wochenzeitung.
Skepdicker
2008-12-01 16:16:09
"Die Leute" lesen nicht aus Dummheit Gratiszeitungen. Sie lesen Gratiszeitungen, weil sie so 348 Franken pro Jahr sparen können.
2008-12-01 16:16:09
"Die Leute" lesen nicht aus Dummheit Gratiszeitungen. Sie lesen Gratiszeitungen, weil sie so 348 Franken pro Jahr sparen können.
Danish Dynamite
2008-12-01 16:20:04
Ich finde, dass Bern eine etwas anspruchsvollere Berichterstattung als die der BZ verdient. Wäre es nicht an der Zeit, dass ein Mäzen auftaucht und eine neue Zeitung mit Niveau lanciert, ich wäre der erste Abonnement.
2008-12-01 16:20:04
Ich finde, dass Bern eine etwas anspruchsvollere Berichterstattung als die der BZ verdient. Wäre es nicht an der Zeit, dass ein Mäzen auftaucht und eine neue Zeitung mit Niveau lanciert, ich wäre der erste Abonnement.
Moeff
2008-12-01 16:29:40
Herr Brabbel: Die Qualität des Geschriebenen im Tagi mag ja gut sein. Was mich v.a. stört ist die Themensetzung. Diese kritisiere ich als Soft-Boulevard.
Und nur die NZZ hat eine so unaufgeregte Themensetzung wie der Bund. Ausserdem ist dem Tagi eine gewisse Linkslatigkeit nicht abzuschreiben. Auch hier positioniert sich der Bund wohltuend unabhängig, wie es im Zeitungskopf geschrieben steht.
Ausserdem finde ich es eine Beleidigung für den Bund, ihn qualitativ in die Ecke der BZ zu stellen. Und ja, dies ist auch eine emotionale Reaktion.
2008-12-01 16:29:40
Herr Brabbel: Die Qualität des Geschriebenen im Tagi mag ja gut sein. Was mich v.a. stört ist die Themensetzung. Diese kritisiere ich als Soft-Boulevard.
Und nur die NZZ hat eine so unaufgeregte Themensetzung wie der Bund. Ausserdem ist dem Tagi eine gewisse Linkslatigkeit nicht abzuschreiben. Auch hier positioniert sich der Bund wohltuend unabhängig, wie es im Zeitungskopf geschrieben steht.
Ausserdem finde ich es eine Beleidigung für den Bund, ihn qualitativ in die Ecke der BZ zu stellen. Und ja, dies ist auch eine emotionale Reaktion.
Herr Lich
2008-12-01 16:31:34
Wenn ich schnell informiert sein will, lese ich gern 20Minuten, Herr turm. Ist Kurzfutter, aber manchmal gar nicht so schlecht gemacht. Bei der BZ müssen Sie für dieselbe Information doppelt so viel blättern und dann erst noch etwas hinblättern.
Der "Bund" ist der BZ journalistisch klar überlegen. Und auch der Tagi ist eben, wie hier schon richtig bemerkt worden ist, längst zum "Soft"-Boulevard abgedriftet.
Wenn Sie's mit dem Radio vergleichen: Tagi ist "heute morgen", der "Bund" ist - ein paar Ausrutscher ausgenommen - "Echo der Zeit".
2008-12-01 16:31:34
Wenn ich schnell informiert sein will, lese ich gern 20Minuten, Herr turm. Ist Kurzfutter, aber manchmal gar nicht so schlecht gemacht. Bei der BZ müssen Sie für dieselbe Information doppelt so viel blättern und dann erst noch etwas hinblättern.
Der "Bund" ist der BZ journalistisch klar überlegen. Und auch der Tagi ist eben, wie hier schon richtig bemerkt worden ist, längst zum "Soft"-Boulevard abgedriftet.
Wenn Sie's mit dem Radio vergleichen: Tagi ist "heute morgen", der "Bund" ist - ein paar Ausrutscher ausgenommen - "Echo der Zeit".
Bundi
2008-12-01 16:43:24
Tatsache ist leider: Der Bund ist inzwischen über weite Strecken so überflüssig wie die Reiseberichte seines obersten Reisejournalisten - pardon: Chefredaktors.
2008-12-01 16:43:24
Tatsache ist leider: Der Bund ist inzwischen über weite Strecken so überflüssig wie die Reiseberichte seines obersten Reisejournalisten - pardon: Chefredaktors.
Dr.h
2008-12-01 16:53:55
Der Bund mag nicht mehr immer von bester Qualität sein. Besser alz BZ, BAZ, ... alleweil. Den Kulturteil möchte ich aber nie missen, der ist unerreicht in der Schweiz. Nirgends wird so oft und kompetent über aktuelle Musik geschrieben wie im Bund. Auch die NZZ hilft da leider nicht wirklich weiter.
2008-12-01 16:53:55
Der Bund mag nicht mehr immer von bester Qualität sein. Besser alz BZ, BAZ, ... alleweil. Den Kulturteil möchte ich aber nie missen, der ist unerreicht in der Schweiz. Nirgends wird so oft und kompetent über aktuelle Musik geschrieben wie im Bund. Auch die NZZ hilft da leider nicht wirklich weiter.
Eisvogel
-
paschmak [at] mac.com
-
http://media.spiegel.de/internet/media.nsf/Navigation/9719E7B03406F343C125716B0045A95F?OpenDocument
2008-12-01 17:12:08
at Hannibal Lektüre
Ihre Idee ist die Idee! Die Zeitung in die Hände der Belegschaft (Spiegel-Augstein hat es vorgemacht) plus danish dynamites Mäzen.
Komme selten dazu, den Bund zu lesen, aber wenn, immer gerne. Vor allem aber: Die Vielfalt muss erhalten werden.
Und: Warum ist jemand elitär, wenn er oder sie gerne von Britney Spears (oder wie immer sie sich schreibt) und Co. verschont bleiben möchten?
Ich glaube nicht, das die Leute dumm sind, die diese Zeitungen lesen, aber sie werden "verdummt" mit diesen Einheits-Tratsch-Klatsch-Kurzfutter-Blättern.
Der Spiegel zur Hälfte der Belegschaft
"Die Besitzverhältnisse am SPIEGEL-Verlag sind einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Rudolf Augstein, der am 7. November 2002 verstorbene Gründer, Chefredakteur, Herausgeber und Geschäftsführer des SPIEGEL, übertrug 1974 die Hälfte seines Unternehmens der Belegschaft. Mitverantwortung, Mitentscheidung und ein Anspruch auf die Hälfte des Gewinns zählen seither zu den Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter und prägen das Klima im Haus. Nirgendwo sonst ist die Idee, die Beschäftigten eines Unternehmens auch zu Inhabern zu machen, so konsequent verwirklicht worden."
2008-12-01 17:12:08
at Hannibal Lektüre
Ihre Idee ist die Idee! Die Zeitung in die Hände der Belegschaft (Spiegel-Augstein hat es vorgemacht) plus danish dynamites Mäzen.
Komme selten dazu, den Bund zu lesen, aber wenn, immer gerne. Vor allem aber: Die Vielfalt muss erhalten werden.
Und: Warum ist jemand elitär, wenn er oder sie gerne von Britney Spears (oder wie immer sie sich schreibt) und Co. verschont bleiben möchten?
Ich glaube nicht, das die Leute dumm sind, die diese Zeitungen lesen, aber sie werden "verdummt" mit diesen Einheits-Tratsch-Klatsch-Kurzfutter-Blättern.
Der Spiegel zur Hälfte der Belegschaft
"Die Besitzverhältnisse am SPIEGEL-Verlag sind einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Rudolf Augstein, der am 7. November 2002 verstorbene Gründer, Chefredakteur, Herausgeber und Geschäftsführer des SPIEGEL, übertrug 1974 die Hälfte seines Unternehmens der Belegschaft. Mitverantwortung, Mitentscheidung und ein Anspruch auf die Hälfte des Gewinns zählen seither zu den Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter und prägen das Klima im Haus. Nirgendwo sonst ist die Idee, die Beschäftigten eines Unternehmens auch zu Inhabern zu machen, so konsequent verwirklicht worden."
Pwei
2008-12-01 17:17:15
Wie ich befürchtet hatte, ist das vielgepriesene "Berner Modell" nichts weiter als eine geschickte Salamitaktik gewesen, um den Bund nachhaltig zu schwächen. "Berner Woche" abschaffen, Sportteil demontieren und jetzt noch ab ins farbenfrohe Boulevardbett mit der BZ hüpfen.
Der Bund. Verstehe noch einer warum.
2008-12-01 17:17:15
Wie ich befürchtet hatte, ist das vielgepriesene "Berner Modell" nichts weiter als eine geschickte Salamitaktik gewesen, um den Bund nachhaltig zu schwächen. "Berner Woche" abschaffen, Sportteil demontieren und jetzt noch ab ins farbenfrohe Boulevardbett mit der BZ hüpfen.
Der Bund. Verstehe noch einer warum.
Martin Trueb
2008-12-01 17:34:48
Basel hat schon lange ein Einheits-Käse-Blatt (BaZ). Das selbe gilt nun auch für Bern. Traurig, aber es zeigt nur: wir sind halt keine Metropole, sondern ein Kaff. Das sieht man auch in der Politik, da herrscht nun auch ein Fondu aus lauter Käseresten - obwohl der Jimmy (wenn auch nicht den feinen Kirsch) so jedenfalls den Alkoholgeruch einbringt.
Tja, dann abonniere ich mir halt die Süddeutsche und degradiere die Berner Medienkonusm bzw. den Konsum des Berner Mediums (das ZH gehört) auf einen kleinen 10-Minuten Blick ins Netz.
Willkommen im global Village.
2008-12-01 17:34:48
Basel hat schon lange ein Einheits-Käse-Blatt (BaZ). Das selbe gilt nun auch für Bern. Traurig, aber es zeigt nur: wir sind halt keine Metropole, sondern ein Kaff. Das sieht man auch in der Politik, da herrscht nun auch ein Fondu aus lauter Käseresten - obwohl der Jimmy (wenn auch nicht den feinen Kirsch) so jedenfalls den Alkoholgeruch einbringt.
Tja, dann abonniere ich mir halt die Süddeutsche und degradiere die Berner Medienkonusm bzw. den Konsum des Berner Mediums (das ZH gehört) auf einen kleinen 10-Minuten Blick ins Netz.
Willkommen im global Village.
jf
-
jan.flueckiger [at] gmail.com
2008-12-01 17:58:49
Es wäre sehr schade für die Stadt Bern, den Bund zu verlieren, vor allem was die Berichterstattung der Stadt anbelangt.
Die BZ kann und will das wahrscheinlich nicht gewährleisten und ob bei einem gemeinsamen Projekt gehalten werden könnte, wage ich zu bezweifeln.
Hingegen wäre eine Zusammenarbeit mit dem Tages-Anzeiger bei nationalen und internationalen Themen sicher eine gute Möglichkeit. Als langjähriger Abonnent von Bund und TA muss ich sagen, dass der Bund im Inland- und Auslandteil qualitativ weit hinter dem Tagi zurückliegt. Vielleicht mit der Einschränkung, dass die Kommentar im Tagi etwas sehr nach "Sozi-Groove" miefen.
2008-12-01 17:58:49
Es wäre sehr schade für die Stadt Bern, den Bund zu verlieren, vor allem was die Berichterstattung der Stadt anbelangt.
Die BZ kann und will das wahrscheinlich nicht gewährleisten und ob bei einem gemeinsamen Projekt gehalten werden könnte, wage ich zu bezweifeln.
Hingegen wäre eine Zusammenarbeit mit dem Tages-Anzeiger bei nationalen und internationalen Themen sicher eine gute Möglichkeit. Als langjähriger Abonnent von Bund und TA muss ich sagen, dass der Bund im Inland- und Auslandteil qualitativ weit hinter dem Tagi zurückliegt. Vielleicht mit der Einschränkung, dass die Kommentar im Tagi etwas sehr nach "Sozi-Groove" miefen.
Stefan Tanner
2008-12-01 19:22:55
Schade für die Stadt Bern. Leider war dieser Schritt zu erwarten, da Qualitätszeitungen kaum noch wirtschaftlich betrieben werden können. Da bleibt vermutlich nichts anderes übrig, als über die Landesgrenze zu schauen. Süddeutsche Zeitung wäre eine Alternative. In der Schweiz bleibt wohl nur noch die WoZ, welche eine unabhängige Sicht auf unser Land zu werfen in der Lage ist.
2008-12-01 19:22:55
Schade für die Stadt Bern. Leider war dieser Schritt zu erwarten, da Qualitätszeitungen kaum noch wirtschaftlich betrieben werden können. Da bleibt vermutlich nichts anderes übrig, als über die Landesgrenze zu schauen. Süddeutsche Zeitung wäre eine Alternative. In der Schweiz bleibt wohl nur noch die WoZ, welche eine unabhängige Sicht auf unser Land zu werfen in der Lage ist.
Frederik Maier
2008-12-01 19:45:37
Wenn der Bund nicht mehr ist, können wir uns ja immerhin noch auf herzzerreissende Storys von TeleBlöd und BZ freuen, wie Omas Büsi gerettet wurde oder spektakuläre Fliegenpilze in Onkel XY's Garten...
2008-12-01 19:45:37
Wenn der Bund nicht mehr ist, können wir uns ja immerhin noch auf herzzerreissende Storys von TeleBlöd und BZ freuen, wie Omas Büsi gerettet wurde oder spektakuläre Fliegenpilze in Onkel XY's Garten...
PeterA
2008-12-01 19:58:59
Seit 1981 geniesse ich jeden Tag diese Zeitung. Eine Zeitung, die sich journalistisch von der anderen Berner Zeitung unterscheidet. Und nun: Herr v.Graffenried's Worthülsen sind also nicht mal mehr die Druckerschwärze wert, wenn er sein sogenanntes Berner Modell in den Himmel rühmen durfte. Jetzt wär's die Hölle - Bern ohne Der Bund ist wie Bern ohne Die Aare!
Es wäre wirklich ein Jammer!
2008-12-01 19:58:59
Seit 1981 geniesse ich jeden Tag diese Zeitung. Eine Zeitung, die sich journalistisch von der anderen Berner Zeitung unterscheidet. Und nun: Herr v.Graffenried's Worthülsen sind also nicht mal mehr die Druckerschwärze wert, wenn er sein sogenanntes Berner Modell in den Himmel rühmen durfte. Jetzt wär's die Hölle - Bern ohne Der Bund ist wie Bern ohne Die Aare!
Es wäre wirklich ein Jammer!
Lorenzo Osmose
2008-12-01 20:05:04
Dieser 20-Minuten-BZ-Blick-Einheitsbrei schmeckt mir nicht. Wir brauchen in Bern eine Qualitätszeitung mit gut recherchierten Hintergrundgeschichten. Deshalb: Hände weg vom Hebeisen! Save Schöchli!
2008-12-01 20:05:04
Dieser 20-Minuten-BZ-Blick-Einheitsbrei schmeckt mir nicht. Wir brauchen in Bern eine Qualitätszeitung mit gut recherchierten Hintergrundgeschichten. Deshalb: Hände weg vom Hebeisen! Save Schöchli!
Exilbundleser
2008-12-01 20:23:16
Der Bund soll sich prostituieren, damit sich die BZ künftig mit Frau Deltenre, Herrn Ringier und dem restlichen Kasperlitheaterensemble um die seichtesten Themen streiten darf? Tief im Stolz verletzt wünsche ich Herrn Schöchli, Herrn Hebeisen, Frau Niederhäuser, Herrn di Falco und den restlichen im Team, welche mich über Jahre jeden Tag begleiteten, alles Gute. Eines ist klar: lieber Tod als BZ!
2008-12-01 20:23:16
Der Bund soll sich prostituieren, damit sich die BZ künftig mit Frau Deltenre, Herrn Ringier und dem restlichen Kasperlitheaterensemble um die seichtesten Themen streiten darf? Tief im Stolz verletzt wünsche ich Herrn Schöchli, Herrn Hebeisen, Frau Niederhäuser, Herrn di Falco und den restlichen im Team, welche mich über Jahre jeden Tag begleiteten, alles Gute. Eines ist klar: lieber Tod als BZ!
Brockhaus
-
brockhaus [at] bluewin.ch
2008-12-01 23:22:09
Die BZ wird auch bei mir nicht in den Briefkasten kommen. Mann muss nur online jeweils die Kommentare zu den BZ-Artiklen lesen und schon kommt einem das nackte Grauen ob dem Blatt und seiner Leserschaft.
Wenn es einen relaunch gäbe, eine regionale Tages-, 2-Tages oder wie oft auch immer Zeitung mit der Qualität und der Vielseitigkeit des Bund, wäre ich sofort dabei.
Tagi und NZZ sind für mich keine Alternative. Zu wenig aus der Umgebung und zu Umfangreich, Dick und Schwer um beim Frühstück gelesen zu werden...
Save the Bund !!
2008-12-01 23:22:09
Die BZ wird auch bei mir nicht in den Briefkasten kommen. Mann muss nur online jeweils die Kommentare zu den BZ-Artiklen lesen und schon kommt einem das nackte Grauen ob dem Blatt und seiner Leserschaft.
Wenn es einen relaunch gäbe, eine regionale Tages-, 2-Tages oder wie oft auch immer Zeitung mit der Qualität und der Vielseitigkeit des Bund, wäre ich sofort dabei.
Tagi und NZZ sind für mich keine Alternative. Zu wenig aus der Umgebung und zu Umfangreich, Dick und Schwer um beim Frühstück gelesen zu werden...
Save the Bund !!
Retnald Butler
2008-12-02 00:14:55
Bund und BZ mögen sich auch hinsichtlich Qualität generell immer noch erheblich unterscheiden, was den Bern-Teil betrifft, und deswegen las ich den Bund bisher noch, haben sich die beiden Zeitungen weitgehend angenähert, resp. ist der Bund zur BZ-Kopie geworden und wurde nicht zu letzt auch der politische Kurs der BZ übernommen. Spätestens dann aber hatte der Bund seine Existenzberechtigung als Zeitung der eher links-liberal ausgerichteten Stadt Bern verloren, es ist nur folgerichtig, dass er nun verschwindet.
2008-12-02 00:14:55
Bund und BZ mögen sich auch hinsichtlich Qualität generell immer noch erheblich unterscheiden, was den Bern-Teil betrifft, und deswegen las ich den Bund bisher noch, haben sich die beiden Zeitungen weitgehend angenähert, resp. ist der Bund zur BZ-Kopie geworden und wurde nicht zu letzt auch der politische Kurs der BZ übernommen. Spätestens dann aber hatte der Bund seine Existenzberechtigung als Zeitung der eher links-liberal ausgerichteten Stadt Bern verloren, es ist nur folgerichtig, dass er nun verschwindet.
phoenix
2008-12-02 00:18:25
Nach dem "Bund" ist vor dem "Bund"
2008-12-02 00:18:25
Nach dem "Bund" ist vor dem "Bund"
gigu
-
quoellfrisch [at] gmx.net
2008-12-02 07:00:51
Diese Entwicklung ist in der Tat sehr besorgniserregend. Und ich habe soeben meinen Abo-Betrag dafür einbezahlt, dass ich bald die BZ im Briefkasten habe? Nein danke.
Schliesse mich einem Kommentar von oben an: Statt BZ bitte YB-Würste zustellen. Danke.
2008-12-02 07:00:51
Diese Entwicklung ist in der Tat sehr besorgniserregend. Und ich habe soeben meinen Abo-Betrag dafür einbezahlt, dass ich bald die BZ im Briefkasten habe? Nein danke.
Schliesse mich einem Kommentar von oben an: Statt BZ bitte YB-Würste zustellen. Danke.
schild
-
schild [at] swissonline.ch
-
http://Husch
2008-12-02 07:57:30
Wenn Bund = BZ, so kündige ich den Bund
2008-12-02 07:57:30
Wenn Bund = BZ, so kündige ich den Bund
Bommer bastian
-
bastian_bommer [at] hotmail.com
2008-12-02 08:08:44
Für mich kommt als einzige Variante, nur die Variante TagesBund als Abonnement in Frage. Eine BernerZeitung werde ich nicht abonnieren, sondern die gewonnene Zeit für das Lesen der deutschen Zeitung "Die Zeit" mit neuem Schweizer Teil verwenden.
2008-12-02 08:08:44
Für mich kommt als einzige Variante, nur die Variante TagesBund als Abonnement in Frage. Eine BernerZeitung werde ich nicht abonnieren, sondern die gewonnene Zeit für das Lesen der deutschen Zeitung "Die Zeit" mit neuem Schweizer Teil verwenden.
Bommer bastian
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bastian_bommer [at] hotmail.com
2008-12-02 08:12:03
Für mich kommt als einzige Variante, nur die Variante TagesBund als Abonnement in Frage. Eine BernerZeitung werde ich nicht abonnieren, sondern die gewonnene Zeit für das Lesen der deutschen Zeitung "Die Zeit" mit neuem Schweizer Teil verwenden.
2008-12-02 08:12:03
Für mich kommt als einzige Variante, nur die Variante TagesBund als Abonnement in Frage. Eine BernerZeitung werde ich nicht abonnieren, sondern die gewonnene Zeit für das Lesen der deutschen Zeitung "Die Zeit" mit neuem Schweizer Teil verwenden.
Spectator
2008-12-02 09:18:16
Fusion mit der BZ? Bevor ich eine BZ im Briefkasten will, abonniere ich den "Berner Bär": Der kommt nur einmal die Woche. Ein Tagi-Bund käme möglicherweise in Frage, sonst halt die NZZ.
2008-12-02 09:18:16
Fusion mit der BZ? Bevor ich eine BZ im Briefkasten will, abonniere ich den "Berner Bär": Der kommt nur einmal die Woche. Ein Tagi-Bund käme möglicherweise in Frage, sonst halt die NZZ.
Franz Frosch
-
abyw [at] bluewin.ch
2008-12-02 10:11:16
Auf eine Tageszeitung mit BZ Qualität kann ich getrost verzichten, da kann ich geradesgut 20min durchblättern (zum lesen gibts ja nicht allzuviel). DerBund eingehüllt in den Tagi wäre keine Alternative. Dieses TagiDerBund-Abo würde ich sofort auflösen.
Würde ganz klar eine Lösung mit NZZ und DerBund bevorzugen. Dann wären auf dem Platz Bern auch zwei Tageszeitungen mit unterschiedlichen Ansprüchen/Zielpublikum im Angebot. Schade dass die NZZ ihren Bund-Anteil verkauft hat.
2008-12-02 10:11:16
Auf eine Tageszeitung mit BZ Qualität kann ich getrost verzichten, da kann ich geradesgut 20min durchblättern (zum lesen gibts ja nicht allzuviel). DerBund eingehüllt in den Tagi wäre keine Alternative. Dieses TagiDerBund-Abo würde ich sofort auflösen.
Würde ganz klar eine Lösung mit NZZ und DerBund bevorzugen. Dann wären auf dem Platz Bern auch zwei Tageszeitungen mit unterschiedlichen Ansprüchen/Zielpublikum im Angebot. Schade dass die NZZ ihren Bund-Anteil verkauft hat.
Herr S.
2008-12-02 10:28:34
"Der Bund" begleitet mich täglich seit 1986. Undenkbar, dass ich jemals die BZ abonnieren werde. Die BZ ist heute auf einem Qualitätslevel der einer Gratiszeitung entspricht.
In Bern brechen keine schönen Medienzeiten an: wenn neben der BZ nur noch Telebärn über das Lokalgeschehen berichten, macht mir das Angst. (Die Radios kann man leider eh vergessen).
Ohne Bund, ohne mich!
2008-12-02 10:28:34
"Der Bund" begleitet mich täglich seit 1986. Undenkbar, dass ich jemals die BZ abonnieren werde. Die BZ ist heute auf einem Qualitätslevel der einer Gratiszeitung entspricht.
In Bern brechen keine schönen Medienzeiten an: wenn neben der BZ nur noch Telebärn über das Lokalgeschehen berichten, macht mir das Angst. (Die Radios kann man leider eh vergessen).
Ohne Bund, ohne mich!
Rezipient
2008-12-02 10:58:19
@ Herr S.: Regionaljournal DRS nicht vergessen!
2008-12-02 10:58:19
@ Herr S.: Regionaljournal DRS nicht vergessen!
Benno
2008-12-02 12:23:16
@Rezipient
Wenn im Regi Berndeutsch gesprochen wird, lasse ich es ja auch an. Aber oft muss ich abstellen, weil zwar originelle, aber schlecht verständliche Dialekte gepflegt werden. Verständlichkeit sollte im News-Geschäft Vorrang haben.
Zum "Bund": für mich nie und nimmer eine BZ/Bund. Das wäre ein sofortiger Kündigungsgrund. Tagi-Bund: Naja, man könnte es ja probieren.
2008-12-02 12:23:16
@Rezipient
Wenn im Regi Berndeutsch gesprochen wird, lasse ich es ja auch an. Aber oft muss ich abstellen, weil zwar originelle, aber schlecht verständliche Dialekte gepflegt werden. Verständlichkeit sollte im News-Geschäft Vorrang haben.
Zum "Bund": für mich nie und nimmer eine BZ/Bund. Das wäre ein sofortiger Kündigungsgrund. Tagi-Bund: Naja, man könnte es ja probieren.
frustrierter-thunertagblatt-leser
2008-12-02 15:15:59
Wenn der bund liquidiert werden sollte dann haben wir hier in thun nur noch das leidige thuner tagblatt oder besser gesagt die qualitativ noch schlechtere ergänzung zum beinahe -boulevard blatt bz.
Beispiel gefällig : gestriger lead
( 1.12.08 ) des tt-chefredaktors zum thema eidg. abstimmungen.
Die jetzige beinahe monopolstellung des tt würde ins absolut unerträgliche gesteigert....
2008-12-02 15:15:59
Wenn der bund liquidiert werden sollte dann haben wir hier in thun nur noch das leidige thuner tagblatt oder besser gesagt die qualitativ noch schlechtere ergänzung zum beinahe -boulevard blatt bz.
Beispiel gefällig : gestriger lead
( 1.12.08 ) des tt-chefredaktors zum thema eidg. abstimmungen.
Die jetzige beinahe monopolstellung des tt würde ins absolut unerträgliche gesteigert....
Herr J.
2008-12-02 16:06:40
Wer genau hinschaute, musste es kommen sehen: Die Aufgabe des eigenen Sportteils, der Einstieg von tamedia, zahlreiche personelle Wechsel, der Umzug an den Dammweg, der Wechsel von Frau von Weissenfluh von der Direktion in den Verwaltungsrat, der - endgültige? - Abschied von Frau Brönnimann aus der "Turbine"... Rückblickend liest sich das, etwas theatralisch ausgedrückt, wie eine Chronologie des Niedergangs.
Zu schade, dass es nie zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen der NZZ und dem Bund gekommen ist. Die beiden Blätter hätten - wenn wir mal von der Ästhetik absehen - von ihrem Anspruch her gut zusammengepasst. Und die Unabhängigkeit wäre sicher besser gewährleistet gewesen als sie es bei einer allfälligen Zusammenarbeit mit dem Tagi oder der BZ sein wird.
Nun ist die Variante des Tagesbunds wahrscheinlich das kleinere Übel. Je nach dem, wie übel es ist, wäre es vielleicht tatsächlich besser, den Bund in Würde sterben zu lassen.
2008-12-02 16:06:40
Wer genau hinschaute, musste es kommen sehen: Die Aufgabe des eigenen Sportteils, der Einstieg von tamedia, zahlreiche personelle Wechsel, der Umzug an den Dammweg, der Wechsel von Frau von Weissenfluh von der Direktion in den Verwaltungsrat, der - endgültige? - Abschied von Frau Brönnimann aus der "Turbine"... Rückblickend liest sich das, etwas theatralisch ausgedrückt, wie eine Chronologie des Niedergangs.
Zu schade, dass es nie zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen der NZZ und dem Bund gekommen ist. Die beiden Blätter hätten - wenn wir mal von der Ästhetik absehen - von ihrem Anspruch her gut zusammengepasst. Und die Unabhängigkeit wäre sicher besser gewährleistet gewesen als sie es bei einer allfälligen Zusammenarbeit mit dem Tagi oder der BZ sein wird.
Nun ist die Variante des Tagesbunds wahrscheinlich das kleinere Übel. Je nach dem, wie übel es ist, wäre es vielleicht tatsächlich besser, den Bund in Würde sterben zu lassen.
Res Amstutz
2008-12-02 16:31:59
Herren Vogel und Ott, mit Ihrem undifferenzierten Rechtskurs haben Sie den Bund überflüssig gemacht und voll in die Wand gefahren. Bund und BZ genau gleich zu positionieren, ist ein strategisches Offizialdelikt. Offensichtlich waren Sie und Ihre Vorgesetzten vom blinden Eifer beseelt, in Bern den Stapi und die Regierung zu stürzen. Das ist Ihnen gänzlich misslungen.
2008-12-02 16:31:59
Herren Vogel und Ott, mit Ihrem undifferenzierten Rechtskurs haben Sie den Bund überflüssig gemacht und voll in die Wand gefahren. Bund und BZ genau gleich zu positionieren, ist ein strategisches Offizialdelikt. Offensichtlich waren Sie und Ihre Vorgesetzten vom blinden Eifer beseelt, in Bern den Stapi und die Regierung zu stürzen. Das ist Ihnen gänzlich misslungen.
schtudänt
-
mith [at] gmx.ch
-
http://schtudänt
2008-12-02 18:07:52
Wirklich schade, dass es soweit kommen musste. Qualität scheint immer unwichtiger zu werden. Der Bund war die ideale Mischung aus der zu umfangreichen NZZ und all den Provinzblättern wie BZ, BAZ, Tagi, usw... Die Bund-LeserInnen sind einfach eine besondere, zusammengehörende Gruppe von gut Informierten. Wir diskutieren und streiten uns auf der Grundlage der meist profunden Recherchen. Wenige Artikel liessen uns einfach kalt und reaktionslos. Ja, wir lieben unsere "unabhängige(!) liberale(!)Tageszeitung" ganz einfach, weil diese heute kaum noch zu finden sind!
Versuchen Sie doch bite, egal für welche der unglücklichen Lösungen man sich entscheiden wird, wenigstens den Zeitungskopf (Titel, Schrift, usw)als Identifikationsmerkmal aller "BernerInnen, die etwas drauf haben", beizubehalten.
Ohne Bund? Ohne mich!
2008-12-02 18:07:52
Wirklich schade, dass es soweit kommen musste. Qualität scheint immer unwichtiger zu werden. Der Bund war die ideale Mischung aus der zu umfangreichen NZZ und all den Provinzblättern wie BZ, BAZ, Tagi, usw... Die Bund-LeserInnen sind einfach eine besondere, zusammengehörende Gruppe von gut Informierten. Wir diskutieren und streiten uns auf der Grundlage der meist profunden Recherchen. Wenige Artikel liessen uns einfach kalt und reaktionslos. Ja, wir lieben unsere "unabhängige(!) liberale(!)Tageszeitung" ganz einfach, weil diese heute kaum noch zu finden sind!
Versuchen Sie doch bite, egal für welche der unglücklichen Lösungen man sich entscheiden wird, wenigstens den Zeitungskopf (Titel, Schrift, usw)als Identifikationsmerkmal aller "BernerInnen, die etwas drauf haben", beizubehalten.
Ohne Bund? Ohne mich!
Hubelshop
2008-12-02 19:23:25
Der Bund soll weiterleben. Und wenn nicht in seiner heutigen Form, dann als Kooperation mit dem Tagi (was in der BZ steht, kann man auch in den zahlreichen Gratis-Blättern lesen)
2008-12-02 19:23:25
Der Bund soll weiterleben. Und wenn nicht in seiner heutigen Form, dann als Kooperation mit dem Tagi (was in der BZ steht, kann man auch in den zahlreichen Gratis-Blättern lesen)
Christian Kaufmann
2008-12-02 22:45:31
Auch der Bund ist leider nicht mehr, was er vor 5 Jahren war - ist auch verständlich, wenn man sieht wie in der Redaktion immer weniger Resourcen zur Verfügung standen.
Aber die BZ als Ersatz. Für mich nie. Dieses Angebot wäre für mich unakzeptabel und ich erwarte in diesem Fall das soeben für zwei Jahre gelöste Bund Abo pro rata zurückbezahlt.
Schade - "Kleiner Bund" und Wissens - Seite werde ich vermissen
2008-12-02 22:45:31
Auch der Bund ist leider nicht mehr, was er vor 5 Jahren war - ist auch verständlich, wenn man sieht wie in der Redaktion immer weniger Resourcen zur Verfügung standen.
Aber die BZ als Ersatz. Für mich nie. Dieses Angebot wäre für mich unakzeptabel und ich erwarte in diesem Fall das soeben für zwei Jahre gelöste Bund Abo pro rata zurückbezahlt.
Schade - "Kleiner Bund" und Wissens - Seite werde ich vermissen
Natischer
2008-12-02 22:46:59
schlecht verständliche Dialekte??
Verstehe, Herr Benno, Sie sind demfall ein Einwanderer aus Deuschland?
2008-12-02 22:46:59
schlecht verständliche Dialekte??
Verstehe, Herr Benno, Sie sind demfall ein Einwanderer aus Deuschland?
Bernhard Ott
2008-12-02 22:53:46
An Herrn Amstutz: Schade, dass Sie meine Artikel nicht genau lesen. Mit der Differenziertheit der Medienlandschaft schwindet offenbar auch die Fähigkeit zur Differenzierung bei gewissen Lesern. Aber es ist halt einfacher, mit einem Bild von der Welt zu leben, als diese in ihrer Widersprüchlichkeit verstehen zu wollen.
2008-12-02 22:53:46
An Herrn Amstutz: Schade, dass Sie meine Artikel nicht genau lesen. Mit der Differenziertheit der Medienlandschaft schwindet offenbar auch die Fähigkeit zur Differenzierung bei gewissen Lesern. Aber es ist halt einfacher, mit einem Bild von der Welt zu leben, als diese in ihrer Widersprüchlichkeit verstehen zu wollen.
Drrrrrrrr Bund
2008-12-03 01:47:34
Vor einem Jahr habe ich den Bund für 5 Jahre abonniert.
Sicher nicht, weil ich die BlickZeitung wollte!
Ohne Bund? Ohne mich!
2008-12-03 01:47:34
Vor einem Jahr habe ich den Bund für 5 Jahre abonniert.
Sicher nicht, weil ich die BlickZeitung wollte!
Ohne Bund? Ohne mich!
Gegen privates Monopol, lieber Modell Kuba
2008-12-03 18:17:44
In Bern gibt's nur noch tamedia (und auch Biel, Solothurn und Wallis werden bedrängt). Muss hier wohl nicht alles aufzählen (Zeitungen, Gratiszeitungen, Radio, Fernsehen, Internetnewsportale), was dazugehört. Daneben gibt es nichts mehr, ausser ein paar Provinzblättchen mit Softnews aus der Region oder nationalem Boulevardschrott, der auch noch ein paar Seiten für die Region übrig hat.
Da wär mir noch Kuba lieber: Dort gibt's Zeitungen der Partei, der Gewerkschaften, des Jugendverbandes, etc., auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene. Alles demokratisch durch diese Verbände kontrolliert, und nicht durch einen alten Aristokraten (Bernburger, der sich noch "von" nennt) und einer Riesenkrake von Medienkonzern.
2008-12-03 18:17:44
In Bern gibt's nur noch tamedia (und auch Biel, Solothurn und Wallis werden bedrängt). Muss hier wohl nicht alles aufzählen (Zeitungen, Gratiszeitungen, Radio, Fernsehen, Internetnewsportale), was dazugehört. Daneben gibt es nichts mehr, ausser ein paar Provinzblättchen mit Softnews aus der Region oder nationalem Boulevardschrott, der auch noch ein paar Seiten für die Region übrig hat.
Da wär mir noch Kuba lieber: Dort gibt's Zeitungen der Partei, der Gewerkschaften, des Jugendverbandes, etc., auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene. Alles demokratisch durch diese Verbände kontrolliert, und nicht durch einen alten Aristokraten (Bernburger, der sich noch "von" nennt) und einer Riesenkrake von Medienkonzern.
Herr Weber
2008-12-03 20:52:40
...tut nicht so scheinheilig, liebe Blogianer. Wenn der BUND eine so wichtige Zeitung wäre, müsste er die nötigen 10'000 AbonnentInnen doch locker gewinnen können. Aber irgendwie macht das BUND-Team nicht grad auf Aktivismus und versucht diesen Umstand zu ändern. Es ist, als hätte der BUND schon vor einem Jahr aufgehört an sich selber zu glauben. Ich spüre keinen Überlebenswillen. Leider - denn die BZ brauch auch ich nicht. Also, entweder retten wir den BUND oder wir helfen mit bei einer neuen, besseren Zeitung. Klagen gilt nicht.
2008-12-03 20:52:40
...tut nicht so scheinheilig, liebe Blogianer. Wenn der BUND eine so wichtige Zeitung wäre, müsste er die nötigen 10'000 AbonnentInnen doch locker gewinnen können. Aber irgendwie macht das BUND-Team nicht grad auf Aktivismus und versucht diesen Umstand zu ändern. Es ist, als hätte der BUND schon vor einem Jahr aufgehört an sich selber zu glauben. Ich spüre keinen Überlebenswillen. Leider - denn die BZ brauch auch ich nicht. Also, entweder retten wir den BUND oder wir helfen mit bei einer neuen, besseren Zeitung. Klagen gilt nicht.
ursus bernae
-
publi.au [at] bluewin.ch
2008-12-03 20:56:18
Züri-Mantel über den Bund
Muss das sein? Mich friert trotz dem Mantel schon jetzt!
2008-12-03 20:56:18
Züri-Mantel über den Bund
Muss das sein? Mich friert trotz dem Mantel schon jetzt!
urs huber
2008-12-04 09:54:42
ich finde es schockierend zu lesen, wie arrogant die bund-leserschaft ist. es erweckt den anschein, dass sie die bz gar nie zur hand nimmt, dennoch mit kritik um sich wirft. die bz hat sich stark gewandelt in den letzten jahren, ist dynamisch geblieben - im gegensatz zum bund. die frage ist: warum rentiert der bund nicht mehr? weil dieser inhalt nicht mehr gefragt ist.
wer bund und bz vergleicht, merkt schnell, dass es in der lokalberichterstattung kaum unterschiede gibt, das sind nuancen. vom layout soll man sich nicht täuschen lassen.
2008-12-04 09:54:42
ich finde es schockierend zu lesen, wie arrogant die bund-leserschaft ist. es erweckt den anschein, dass sie die bz gar nie zur hand nimmt, dennoch mit kritik um sich wirft. die bz hat sich stark gewandelt in den letzten jahren, ist dynamisch geblieben - im gegensatz zum bund. die frage ist: warum rentiert der bund nicht mehr? weil dieser inhalt nicht mehr gefragt ist.
wer bund und bz vergleicht, merkt schnell, dass es in der lokalberichterstattung kaum unterschiede gibt, das sind nuancen. vom layout soll man sich nicht täuschen lassen.
Herr J.
2008-12-04 10:21:32
@ urs huber & Co.: Dass das mangelnde Interesse an der journalistischen Leistung des Bund die Ursache der Krise ist, bestreitet niemand. Nur sagt der wirtschaftliche Erfolg - oder Misserfolg - nichts über die journalistische Qualität einer Zeitung aus. Wohlgemerkt, den Bund quasi nach dem Motto "Über die Sterbenden nichts Schlechtes" zu verklären und alles Andere als Müll zu titulieren, wäre sicher falsch. Als einer, der hin und wieder zum Tagi oder zur BZ oder einem ihrer Kopfblätter greift, sehe ich aber schon Unterschiede.
Es geht dabei nicht nur um die Qualität der einzelnen Artikel, sondern vor allem auch um die Themensetzung und -gewichtung: Die ist im Bund im Gegensatz zu BZ und Tagi wohltuend unaufgeregt. Ich schätze es, dass manche Ereignisse, die mich nicht interessieren, im Bund schlicht nicht stattfinden. Und ich schätze es ebenfalls, dass der Bund nicht immer mit dem Mainstream mitschwimmt - dem Mainstream, der beispielsweise vor weniger als zwei Jahren meinte, die Schweizer Grossbanken müssten mehr "Risikoappetit" zeigen, um nicht abgehängt zu werden...
Kurz: Jedem das Seine. Aber für mich ist klar: Ohne Bund? - Ohne mich!
2008-12-04 10:21:32
@ urs huber & Co.: Dass das mangelnde Interesse an der journalistischen Leistung des Bund die Ursache der Krise ist, bestreitet niemand. Nur sagt der wirtschaftliche Erfolg - oder Misserfolg - nichts über die journalistische Qualität einer Zeitung aus. Wohlgemerkt, den Bund quasi nach dem Motto "Über die Sterbenden nichts Schlechtes" zu verklären und alles Andere als Müll zu titulieren, wäre sicher falsch. Als einer, der hin und wieder zum Tagi oder zur BZ oder einem ihrer Kopfblätter greift, sehe ich aber schon Unterschiede.
Es geht dabei nicht nur um die Qualität der einzelnen Artikel, sondern vor allem auch um die Themensetzung und -gewichtung: Die ist im Bund im Gegensatz zu BZ und Tagi wohltuend unaufgeregt. Ich schätze es, dass manche Ereignisse, die mich nicht interessieren, im Bund schlicht nicht stattfinden. Und ich schätze es ebenfalls, dass der Bund nicht immer mit dem Mainstream mitschwimmt - dem Mainstream, der beispielsweise vor weniger als zwei Jahren meinte, die Schweizer Grossbanken müssten mehr "Risikoappetit" zeigen, um nicht abgehängt zu werden...
Kurz: Jedem das Seine. Aber für mich ist klar: Ohne Bund? - Ohne mich!
aus der lorraine
2008-12-04 10:34:07
OHNE BUND- OHNE MICH
damit ich das auch noch geschreieben habe!
2008-12-04 10:34:07
OHNE BUND- OHNE MICH
damit ich das auch noch geschreieben habe!
Stephan H.
2008-12-04 16:29:09
Alleswisser Klaus J. Stöhlker stellt in seinem Leserbeitrag im heutigen Bund indirekt fest, dass sich in Bern mangels Globalisierungsanpassung keine Tagesgeszeitung wirtschaftlich betreiben lässt. So gesehen müssten längerfristig alle (schweizerischen) Tageszeitungen ausser vielleicht einige Gratisblätter verschwinden.
Wieso muss eine Zeitung mit Niveau unbedingt rentieren. Jeder selbsternannte "Kulturschaffende" mit marginalem Publikumsinteresse beansprucht Gelder der öffentlichen Hand oder Sponsoren, wieso nicht auch eine Qualitätszeitung? Im übrigen: auch eine Nicht(mehr)metropolitan-Region hat ein Recht auf eine Qualitätszeitung.
2008-12-04 16:29:09
Alleswisser Klaus J. Stöhlker stellt in seinem Leserbeitrag im heutigen Bund indirekt fest, dass sich in Bern mangels Globalisierungsanpassung keine Tagesgeszeitung wirtschaftlich betreiben lässt. So gesehen müssten längerfristig alle (schweizerischen) Tageszeitungen ausser vielleicht einige Gratisblätter verschwinden.
Wieso muss eine Zeitung mit Niveau unbedingt rentieren. Jeder selbsternannte "Kulturschaffende" mit marginalem Publikumsinteresse beansprucht Gelder der öffentlichen Hand oder Sponsoren, wieso nicht auch eine Qualitätszeitung? Im übrigen: auch eine Nicht(mehr)metropolitan-Region hat ein Recht auf eine Qualitätszeitung.
Grossniklaus
2008-12-04 21:14:09
@ Stephan H. :
Ganz einfach: Die Presse darf gemäss unserer Bundesverfassung (glaub ich zumindest) nicht öffentlich gesponsert und gefördert werden. Ein heikles Thema, achtung.
2008-12-04 21:14:09
@ Stephan H. :
Ganz einfach: Die Presse darf gemäss unserer Bundesverfassung (glaub ich zumindest) nicht öffentlich gesponsert und gefördert werden. Ein heikles Thema, achtung.
Kuhn1
-
kuhn1 [at] gmx.ch
2008-12-04 21:34:13
Dass der "Bund" in der Umarmung der BZ erwürgt würde, war abzusehen, wenn auch nicht auf diese Weise. Schade, hat die NZZ ihre Beteiligung abgestossen, statt den "Bund" zu einer echten Konkurrenz zur BZ zu machen (halt damals schon mit Mantel).
Seit dem eingeflogenen (und daher ungebundeneren?) "Vogel" ist "der Bund" wieder etwas frischer geworden und seinen Abopreis wert - auch wenn etwas dünn und Thun zu oft links liegen lassend.
Wie kann man es anstellen, weiterhin Ane Hebeisen, H.U. Schöchli, Daniel di Falco, Charles Linsmayer, Pedro Lenz, Frau Brönnimann und andere im gleichen BUND zu lesen?
Lasst uns in Thun nicht allein mit dieser erbärmlichen Provinzklatsche TT!
2008-12-04 21:34:13
Dass der "Bund" in der Umarmung der BZ erwürgt würde, war abzusehen, wenn auch nicht auf diese Weise. Schade, hat die NZZ ihre Beteiligung abgestossen, statt den "Bund" zu einer echten Konkurrenz zur BZ zu machen (halt damals schon mit Mantel).
Seit dem eingeflogenen (und daher ungebundeneren?) "Vogel" ist "der Bund" wieder etwas frischer geworden und seinen Abopreis wert - auch wenn etwas dünn und Thun zu oft links liegen lassend.
Wie kann man es anstellen, weiterhin Ane Hebeisen, H.U. Schöchli, Daniel di Falco, Charles Linsmayer, Pedro Lenz, Frau Brönnimann und andere im gleichen BUND zu lesen?
Lasst uns in Thun nicht allein mit dieser erbärmlichen Provinzklatsche TT!
sanna
2008-12-05 23:32:50
ohne bund, ohne mich!! lieber einen bund-mantel für die umliegenden regionalblättchen, als einen mantel für den bund. der bund IST ein mantel!
2008-12-05 23:32:50
ohne bund, ohne mich!! lieber einen bund-mantel für die umliegenden regionalblättchen, als einen mantel für den bund. der bund IST ein mantel!
Helveticus
-
schiwagrudel [at] 12online.de
2008-12-06 10:37:34
Wie die Sache herauskommen wird, ob mit BZ oder mit Tagi, kann jetzt schon in «Bund»-Online eingesehen werden. Da werden, was die Kultur betrifft, vom «Bund» nur noch die Artikel über Rockmusik übernommen, während die literarischen Themen durch Artikel aus dem Tages-Anzeiger abgedeckt sind. So wird es herauskommen: für Artikel über Rock-Musik und sogenannte Jugendkultur werden ein, zwei Leute vom «Bund» weiterbeschäftigt, während die «klassische» Kultur im weitesten Sinn mehr oder weniger verschwinden wird. Womit nicht eine Tugend, sondern eine krasser Fehler des bisherigen «Bund» weiterexistieren wird, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass Liebhaber der Literatur, von Sinfoniekonzerten, von Ausstellungen und Theateraufführungen, und nicht die Besucher eines Konzerts von Göla oder DJ Bobo die treue Leserschaft einer seriösen Tageszeitung ausmachen.
2008-12-06 10:37:34
Wie die Sache herauskommen wird, ob mit BZ oder mit Tagi, kann jetzt schon in «Bund»-Online eingesehen werden. Da werden, was die Kultur betrifft, vom «Bund» nur noch die Artikel über Rockmusik übernommen, während die literarischen Themen durch Artikel aus dem Tages-Anzeiger abgedeckt sind. So wird es herauskommen: für Artikel über Rock-Musik und sogenannte Jugendkultur werden ein, zwei Leute vom «Bund» weiterbeschäftigt, während die «klassische» Kultur im weitesten Sinn mehr oder weniger verschwinden wird. Womit nicht eine Tugend, sondern eine krasser Fehler des bisherigen «Bund» weiterexistieren wird, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass Liebhaber der Literatur, von Sinfoniekonzerten, von Ausstellungen und Theateraufführungen, und nicht die Besucher eines Konzerts von Göla oder DJ Bobo die treue Leserschaft einer seriösen Tageszeitung ausmachen.
Mathias Fürer
-
http://www.rettet-den-bund.ch
2008-12-12 11:54:28
Viel können Abonnenten nicht machen, um den Bund zu retten. Was wir aber tun können, ist andere zur Abo-Bestellung bewegen
target="blank">Abonniere den Bund
und die Online-Petition zur Rettung des Bundes unterschreiben:
www.rettet-den-bund.ch
Rettet den Bund!
2008-12-12 11:54:28
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